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| 17:48 Uhr

Abnehmen
Abnehmen am Bauch, eine große Herausforderung

Abnehmen am Bauch, eine große Herausforderung
Abnehmen am Bauch, eine große Herausforderung FOTO: pexels.com, rawpixel
Egal wie oft man Sport macht oder ob man auf bestimmtes Essen verzichtet - Bauchfett ist hartnäckig. Oft Ernährt man sich bewusster, folgt vielleicht sogar einem strengen Ernährungsplan und hält sich an eine strikte Sportroutine, aber das Bauchfett bleibt trotzdem.

Woran liegt das?

Viele von uns leiden unter Bauchspeck, weil wir es hässlich finden, aber wussten sie auch, dass Bauchfett auch gefährlich sein kann? Das Fettgewebe am und vor allem im Bauch, auch viszerales Fett genannt, verbirgt sich hinter der Bauchmuskulatur. Das gefährliche Gewebe lagert sich zuerst zwischen den inneren Organen ab, bevor zusätzliche Pfunde äußerlich sichtbar werden. Es kann Diabetes, Krebs und Herzerkrankungen auslösen.

Verständlich also, dass wir diese extraschicht Fett loswerden möchten, und das so schnell wie möglich. Dazu sehen wir uns doch zuerst einmal die Ursachen von Bauchfett genauer an.

Wo man zunimmt ist zuerst einmal eine Frage der Gene und natürlich auch des Alters. Diese Faktoren steuern aber eben nur wo und sind nicht verantwortlich weshalb man am Bauch ein paar Kilos zu viel angesammelt hat. Entscheidende Faktoren sind überwiegend eine ungesunde, fettreiche Ernährung und der Mangel an regelmäßiger Bewegung. So sollte man sich eigentlich mindestens drei Stunden pro Woche bewegen und nur wenige von uns schaffen das, da viele von uns auf dem Bürostuhl sitzend unsere Zeit in der Arbeit verbringen.

Leider lassen auch die Ernährungsweisen von vielen Menschen zu wünschen übrig. Zu viel Zucker und zu große Mengen werden gegessen und leider erhöht sich so unser Blutzuckerspiegel. Der wiederum ist dafür verantwortlich, dass der Körper Insulin ausschüttet und schneller Fett einlagert. Das kann zu Heißhungerattacken führen. Eine Ballaststoffreiche Ernährung hingegen sättigt länger weil sie den Blutzuckerspiegel langsam ansteigen lässt.

Man sollte generell schlechte Fette aus seinem Speiseplan streichen und mit gesunden Fetten ersetzen. Gedünstetes Gemüse ist natürlich viel zielführender als frittierte Lebensmittel. Hochwertige Öle, wie zum Beispiel Raps- oder Olivenöl können für die Zubereitung von Speisen verwendet werden und sind viel gesünder für den Körper. Fast Food sollte völlig Tabu sein, da sie den höchsten Auslöser für Übergewicht darstellen.

Bewegung spielt selbstverständlich eine große Rolle, um das Bauchfett endgültig loszuwerden. Gezielt in dieser Region das Fett zu verlieren ist schwierig, aber durchaus möglich. Unser Körper gewinnt nämlich bevorzugt aus dem Bauchfett Energie, da es ein sehr stoffwechselaktives Gewebe ist. Der Organismus verbrennt viel Energie, wenn man sich bewegt und nur wer mehrmals am Tag Bewegung in den Alltag integriert oder gezielt Sport treibt, kann sein Gewicht auf Dauer reduzieren. Dabei muss man sich nicht überanstrengen, sondern darf sich auf die Regelmäßigkeit verlassen. Schwimmen oder Radfahren zum Beispiel kurbeln den Stoffwechsel an und reichen völlig aus. Was man allerdings einbauen sollte sind Bauchmuskelübungen und etwas Krafttraining.

Ebenso Wichtig ist aber eben auch eine Ernährungsumstellung. So kann man seine Kalorienzufuhr verringern und den Körper trainieren, seine Fettreserven anzuzapfen. Ein spezieller Ernährungsplan kann hier wahre Wunder bewirken. Weniger Kalorien bedeutet vor allem weniger Fett, viel Obst und Gemüse und Weißmehlprodukte mit Vollkorn zu ersetzen. So bleibt man lange satt und verringert seine Zufuhr an Kalorien enorm. Ein Ernährungsberater kann hierbei großartige Hilfestellung leisten! Dieser kann genau bestimmen, welche Ernährungsweise oder Diät bei jedem einzelnen am effektivsten ist.

Es gibt also keine Fitnessübungen, mit denen gezielt Bauchfett reduziert werden kann. Viele Faktoren beeinflussen den Fettverbrennungsprozess. Mit einem guten Ernährungsplan und effektiven Trainingsprogramm kann aber dem verhassten Bauchfett durchaus zu Leibe gerückt werden.