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| 12:01 Uhr

Nachhaltige Nutzung von Regenwasser für den Garten

Ein erweitertes ökologisches Bewusstsein sowie die stetige Erhöhung der Wassergebühren fördern zunehmend den Einsatz von Regenwasser. Als Brauchwasser im Haushalt ersetzt es teures Trinkwasser. Einen echten Mehrwert bringt Regenwasser bei der Bewässerung des Gartens.

Regenwasser als bestes Gießwasser für Pflanzen
Beim Ableiten über Dach und Regenrinne wird das Wasser mit Sauerstoff angereichert. Auf dem Weg in den Sammelbehälter nimmt das Regenwasser darüber hinaus zahlreiche organische Stoffe wie zum Beispiel Pollen oder Laubreste auf. Pflanzen vertragen das Bewässern mit dem kalkarmen und angereicherten Regenwasser deutlich besser als Leitungswasser. Diese Vorteile machen das gesammelte Regenwasser zu einem ausgezeichneten Mittel für die optimale Bewässerung der Pflanzen im Garten und auf dem Balkon.

Weitere sinnvolle Tipps für die Regenwassernutzung
Für die Einleitung des Regenwassers in den Gartenteich muss dieses vorher gefiltert werden. Die enthaltenen organischen Bestandteile führen anderenfalls zur verstärkten Bildung von Algen. Zudem kann das gesammelte Regenwasser im Haushalt zum Waschen sowie für die Toilettenspülung eingesetzt werden. Hierzu wird das Regenwasser durch einen Filter von groben Verschmutzungen befreit.

Allen voran profitieren jedoch hauptsächlich Hobbygärtner vom hohen Nährstoffgehalt. Sie verwenden das Regenwasser für die Bewässerung des Rasens und anderer Gartenpflanzen. Der Einsatz des passenden Systems und dem dazugehörigen Sammelbehälter hängt von der Nutzung und Verteilung des Regenwassers in Haus oder Garten ab.

Welcher Sammelbehälter soll es sein
Eine Möglichkeit ist, das Wasser in einem unterirdischen Sammelbehälter, der sogenannten Zisterne, aufzunehmen. Die Anschaffung und Installation einer Zisterne ist kostenintensiver als die einer Regentonne. Zum höheren Aufwand für den Bodentank kommen die Kosten für eine Pumpe und die eines passenden Wasserfilters hinzu. Für eine frostsichere Zisterne müssen Leitungen und Tank in der richtigen Tiefe installiert werden, damit eine Leerung im Winter nicht erforderlich ist. Eine Zisterne lässt die erweiterte Nutzung des gesammelten Wassers für den Haushalt zu. Bei kompletten Regenwasseranlagen sorgt die Pumpe ergänzend für die Verteilung des gefilterten Wassers zur Waschmaschine, WC oder in den Garten.

Regentonnen richtig pflegen
Am preisgünstigsten ist für Hobbygärtner die Installation einer Regentonne, welche z.B. im Benz24 Shop online bezogen werden können . Ein nach oben offenes Gefäß mit Deckel ist hier die beste Wahl, da Ablagerungen am Grund leichter zu erkennen und zu beseitigen sind. Der Kunststoff muss UV - beständig, witterungsbeständig und frostsicher sein. Damit die Tonne bei heftigem Regen nicht überläuft, muss im oberen Bereich ein Ablaufhahn montiert werden. Abhängig von der Menge der Ablagerung ist einmal im Jahr die Entfernung des Belags auf dem Grund der Tonne notwendig. Bei einer nach oben offenen Regentonne braucht das Wasser im Winter nicht abgelassen werden. Damit sich das Wasser beim Gefrieren nach oben ausdehnen kann, ist jedoch das regelmäßige Zerschlagen der Eisdecke erforderlich.

Das sauerstoffreiche und weiche Regenwasser ist ein besonders umweltfreundlicher Dünger mit hohem Nährstoffgehalt und reduziert die zusätzliche Düngung der Pflanzen. In Mitteleuropa herrscht zwar keine Wasserknappheit, dessen ungeachtet ist genießbares Trinkwasser kostspielig und für die Gartenbewässerung die zweite Wahl.
Die klaren Vorteile der nachhaltigen Verwendung von Regenwasser liegen in der kostenfreien Nutzung und der hervorragenden Wasserqualität. Die die Nutzung von Regentonnen wird vom Umweltbundesamt ausdrücklich empfohlen