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| 11:25 Uhr

Im Garten
Neues Jahr – neue Projekte

Wachsende Tomaten im grünen Garten
Wachsende Tomaten im grünen Garten FOTO: nicolas_ / Getty Images
Der Garten ist der ganze Stolz eines jeden Hausbesitzers. Jedes Jahr werden weder Kosten noch Mühen gescheut, um sich den Traum des perfekt hergerichteten Rückzugsortes zu erfüllen. Doch über guten Geschmack lässt sich bekannterweise streiten. Von PR

So benötigt die eine ausreichend Platz für ihre wohlduftende Rosenzucht, während ein anderer durch das Aufstellen einer Horde von Gartenzwergen versucht, seinen schlechten Geschmack zu kaschieren. Wieder andere finden Erfüllung durch das akribische Stutzen ihres üppig grünen Englischen Rasens unter Zuhilfenahme einer Nagelschere. Doch natürlich gibt es neben den ganz persönlichen Vorlieben auch in der Gartengestaltung Trends, die mit der Zeit immer ausgefallener werden.

Der Hang zur Subsistenzwirtschaft

Es ist noch gar nicht lange her, da ging der Trend in den heimischen vier Hecken zum Hochbeet. Nicht nur engagierte Hobbygärtner errichteten sich ein, dank der erhöhten Bauart, sehr rückenschonendes Hochbeet. Auch urbane Hipster und solche, die es werden wollen, entschieden sich aufgrund des Platzmangels in den Szenevierteln deutscher Metropolen vermehrt für Do-it-yourself Hochbeete aus Upcycling. Zwar können handwerklich komplett Unbegabte meist professionelle Hilfe in Anspruch nehmen oder die Beete ganz komfortabel im Fachhandel kaufen, aber wer wirklich etwas auf sich hält und im Kleingartenverein etwas angeben will, legt mit Winkelmaß, Wasserwaage und Handsäge selbst an einer Europalette Hand an.

Dadurch lässt sich ein positiver Effekt erkennen; den Menschen wird die Natur wieder wichtiger wird. Sie beginnen die Kunst des Gärtnerns mehr zu wertschätzen und dies spiegelt sich auch im täglichen Leben wieder. Neben den Nutzbeeten, aus denen wahlweise Früchte wie Erdbeeren oder auch Kräuter wie Schnittlauch und Basilikum ganz frisch auf den Teller kommen können, finden sich nämlich heutzutage auch Bienenstöcke oder Hühnerställe in den Gärten der Republik, die dafür sorgen, dass der Honig für den Tee oder auch das Frühstücksei eben direkt aus dem Garten und nicht dem Supermarkt kommt. Denn durch die investierte Arbeit schmecken die eigenen Erzeugnisse gleich doppelt so gut.

Und die Möglichkeiten, denen man als Hobbygärtner nachgehen kann, wirken schier endlos. So gibt es diverse kreative Selbstversorger-Tipps, die von eigenem Brot backen bis hin zum selbstgemachten Waschmittel reichen.

Gemüsegarten im Hinterhof in hölzernen Hochbeeten oder Kästen
Gemüsegarten im Hinterhof in hölzernen Hochbeeten oder Kästen FOTO: Elenathewise / Getty Images/iStockphoto

Die richtige Pflege

Für eine möglichst lange Lebenszeit der Hochbeete, sollte hochqualitative Erde verwendet werden. Im Frühling sollte das Beet mit frisch kompostierter Erde aufgefüllt werden. Alle fünf Jahre sollten alle Erdschichten ausgetauscht werden, da sie bald alle ihre Nährstoffe verloren haben. Aber mit ein paar Kniffen in der Bepflanzung kann der Zyklus etwas gestreckt werden:

Mais, Bohnen und Kürbis gehören gepflanzt, da die "drei Schwestern", wie sie bereits von den alten Mayavölkern Mexikos genannt wurden, die perfekte Symbiose ergeben. Der hohe Mais dient den Bohnen als Rankhilfe, die Bohnen liefern dem Mais Stickstoff, während die größeren Blätter des Kürbisses den Boden abdecken um ein Austrocknen oder Ertrinken durch zu viel Regenwasser zu verhindern.