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| 10:53 Uhr

Trading
Selbst zum Trader am Finanzmarkt werden - Was gibt es zu beachten

Was genau ist Trading? Trading bezeichnet den Handel mit Wertpapieren, um eine gewisse Gewinnabsicht zu verfolgen.

Dabei gibt es unterschiedliche Formen des Tradings, wie Day-Trading, Swing-Trading, Online-Trading, Forex Trading (Handel mit Währungen) und das Positions-Trading. Die meisten finden an der Börse statt, lassen sich aber auch über andere Institute austragen („over the counter“), kurz otc. Ein Wertpapier bezeichnet eine Urkunde, die ein bestimmtes privates Recht verbrieft; dadurch kann das jeweilige Recht erst geltend gemacht werden. Dazu zählen Währungen, Aktien, Optionsscheine, CFD’s, Obligationen, Futures und Anleihen. Weitere interessante Anlageformen sind Differenzkontakte beim Handel mit diesen Urkunden werden diese von privaten und unternehmerischen Investoren gekauft und wieder verkauft. Dabei wird sehr nach dem besten Preis und der höchsten Liquidität geschaut. Da Aktienbörsen teilweise strenge Regelungen dafür getroffen haben, setzen viele Daytrader auf Aktienbroker, welche jedoch den Nachteil haben für jeden ausgeführten Trade eine gewisse Provision zu erheben. Bei Brokern handelt es sich um Börsenmakler (Ausführung von Trading-Aufträgen), beratende Börsenmakler (haben vordergründige Beratungsfunktion) und Discretionary-Stockbrokers (handeln im Namen des Traders). Das Day-Trading beschreibt einen Wertpapierhandel, welcher innerhalb eines sehr kurzen Rahmens (innerhalb eines Tages) ausgetragen wird und wird seit 1971 praktiziert. Der kurzfristige Handel bringt jedoch auch eine Menge Nachteile mit sich, so verändert sich der Wert innerhalb des kurzen Zeitfensters nur sehr gering, was geringe Gewinnchancen zur Folge hat und des weiteren Positionen kreditfinanziert werden müssen.

Auch die menschliche und technische Reaktionszeit wird hierbei sehr gefordert.

Im Gesamtkontext gesehen, bedeutet Trading den Verkauf sowie Kauf von Finanzinstrumenten mit dem Ziel, mit möglichst wenig Aufwand vergleichsweise viel Geld zu verdienen. Dies geschieht mit der Hilfe von Spekulationen. Dabei ist es das Gegenteil von langfristig geplanten Investitionen.

Das Online-Trading

Durch diese spezielle Form des Aktienhandels wird der entsprechende Zeitrahmen im Gegensatz zu damals wesentlich verkürzt und dadurch Handel in Echtzeit möglich. Dabei spielen auch schon Sekunden oder gar Millisekunden eine Rolle. Dazu bedarf es nur eines Rechners oder Laptops und einer stabilen Internetverbindung. Zusätzliche Vorteile sind durch die Nutzung des Internets auch die Beschaffung von Informationen sowie Die Tätigung von Aktienkäufen per Mausklick. Wichtig ist auch die Beachtung der Volatilität, die Schwankung eines Wertpapierkurses, welche erst einen Gewinn ermöglichen kann. Um mit Online-Trading zu starten, ist es völlig ausreichend, sich bei einer Direktbank zu registrieren und ein Wertpapierdepot zu eröffnen. Übung ist mit einem kostenlosen Demokonto und virtuellem Geld möglich. Dabei sollte jedoch darauf geachtet werden, dass man nach einem erfolgreichen Probeverlauf nicht zu schnell zum Trading mit echten Devisen übergeht.

Trading sich selbst aneignen

Trading ist kein geschützter Beruf und auch eine Ausbildung in dem Bereich wird nirgendwo angeboten. Es gibt zwar Angebote und Seminare von professionellen Tradern, jedoch können hier versteckte Kosten anfallen. Um Verluste zu vermeiden, sollten einige Spielregeln beherzigt werden. So sollte auf man sich auf keinen Fall auf reines Glück verlassen und sich an selbst gesetzte Vorgehensweisen halten. Verluste werden oft mit einer Stop-Loss-Order abgefangen, dies bezeichnet einen Ausstieg, wenn der Kurs zu weit fällt. Das eingesetzte Kapital pro Trade sollte dabei zwei Prozent des Depotwertes und der Handelseinsatz 10 Prozent nicht übersteigen.

Wie genau handeln Trader?

Das Trading umfasst vor allem die Beobachtung des Marktes , ein Gespür für den Aktienmarkt zu entwickeln, das wetten auf einen bestimmten Aktienverlauf. Beim CFD (Differenzkontrakte) werden im Grunde Wetten auf bestimmte Kursverläufe oder Wertveränderungen geschlossen. CFD und Forex-Trading setzen meist auf einen gehebelten Handel, dazu wird eine fehlende Kapitaldifferenz von einem Broker geliehen. Beide Varianten versprechen sehr hohe Gewinne, sind jedoch aufgrund des enormen Risikopotenzials definitiv nicht für Anfänger geeignet.

Unentbehrliche Marktanalysen und Strategien

Viele Strategien haben sich zwar mittlerweile etabliert, sind jedoch auf Dauer nicht wirklich zuverlässig und daher langfristige Erfolge nicht garantiert werden können. Diese Strategien können mit dem Begriff Chartanalyse oder auch technische Analyse zusammengefasst werden. Chartanalysen zielen darauf ab, mit Hilfe von bestimmten Auffälligkeiten und Mustern und Daten aus vergangenen Trading-Jahren den bestmöglichen Zeitpunkt zum Handeln vorauszusagen. Daraus lassen sich einige Kennzahlen herauslesen, wie z.B. Trends eines Kursverlaufs, Winderstand bzw. Unterstützung (über Höchst- und Tiefstände). Auch mit Zahlen wird oft spekuliert, hierzu zählen die Trendfolge- und die Momentum-Strategie. Bei Ersterem wird darauf gesetzt, dass ein Kurs weiter fällt oder steigt, dazu kommen auch bestimmte Analyse-Programme zum Einsatz

Das Risiko nicht außer Acht lassen

Man sollte sich bei diesem sehr risikoreichen Job nicht zu sehr von Traumvorstellungen beirren lassen. Bis auf die erfolgreichen Trader müssen sich sehr viele in diesem Geschäft mit mehreren Arbeitsstunden pro Tag mit Kursanalysen durchbeißen und verdienen dabei nur wenig oder müssen sogar Verluste erleiden. Man sollte sich daher genauestens überlegen, ob man diesen Schritt wagt. Es ist daher wie schon erwähnt wichtig, erst einmal mit einem Demokonto zu starten, sich ausreichend zu informieren über Fachliteratur und Ähnliches sowie nur Geld zu investieren, was man nicht unbedingt benötigt.

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