Bankfilialen kosten viel Geld

Der Hauptgrund, warum eine Filiale nach der anderen von Sparkassen und Banken schließt, ist eines: das gute, liebe Geld! Keine Frage - der Unterhalt von einer Bank-Zweigstelle kostet ein kleines Vermögen für das Finanzinstitut. Dazu kommt, dass die Zinsspanne am Markt die letzten Jahre erheblich geschrumpft ist. Was heißt das genau? Durch die Nullzinspolitik generiert das Finanzinstitut kaum noch Einnahmen in Form von Kreditzinsen. Natürlich werden im Umkehrschluss auch nur recht geringen Zinsen von Guthaben an die Kunden bezahlt. Doch der Unterschiedsbetrag, an der die Bank letztendlich verdient, die Zinsspanne, ist niedrig wie nie. Ganz klar: Wenige Einnahmen - wenige Ausgaben für das Finanzinstitut.

Worin genau kann eine Bank besser sparen als beim Unterhalt von aufwendigen und teuren Filialen, die alle mit Personal ausgestattet werden müssen? Genau aus diesem Grunde, weil Zweigstellen einfach teuer sind, schließt die letzten Jahre eine Filiale der Bank nach der anderen. Genau aus diesem Aspekt heraus betrachtet sehen Sie, dass Personal teuerstes Gut für einen Konzern in Form eines Finanzinstitutes darstellt. Natürlich kommen dazu noch Miet- und Gebäudekosten, die nicht nur in Städten wie München, Frankfurt oder Hamburg ein kleines Vermögen kosten. Genau deshalb müssen, um die Kostenstruktur bei einem Finanzinstitut aufrecht zu erhalten, diese Ausgaben verringert werden. Die Folge: Viele verärgerte Kunden bleiben zurück, die sich mit der Schließung der Bankfilialen abfinden müssen. Was können Sie als Privatperson daran schon ändern?

Banken aus dem Internet wachsen wie Pilze aus dem Boden

Ein wichtiger Fakt kommt hinzu, wenn es um die Schließung von Bankfilialen geht: Die Konkurrenz der Finanzinstitute, die im Internet ihre Dienste anbieten, wird größer und größer. Längst schon wachsen Banken im Netz in einem derartigen Maße, dass kaum ein Verbraucher noch den Überblick bewahren kann. Die Finanzdienstleister bieten das kostenlose Girokonto ebenso an wie das Depot und das Tagesgeldkonto. Es geht noch weiter: All die Konten kosten deutlich weniger Kosten und Gebühren für den Kunden als dieser bei einer Filialbank auf sich nehmen muss. Da viele affine Kunden im Internet keinesfalls überteuerte Produkte kaufen möchten, wählen sie letztendlich nicht selten eine Internetbank, die jeder Kunde auch über die Hotline gut und bequem erreichen kann. Was spricht dagegen, wenn auch Sie persönlich sich überlegen, die Dienste eines Anbieters im Netz, wenn es um Ihr Geld geht, zu testen?

Das Angebot ist groß - welche Kriterien sollten Sie beleuchten, damit Sie das richtige Finanzinstitut für sich persönlich selektieren?

Keine Frage - es gibt Tochtergesellschaften von renommierten Banken, die damit werben, gute Dienste in umfassender Form im Netz anzubieten. Sie können Kredite wie Konsum- oder Baukredite, alle Arten von Kreditkarten, Ihre Geldmarkt- und Tagesgeldkonten sowie das Girokonto, das Sparbuch oder das Festgeld im Internet abschließen. Meist kostet das Girokonto keine oder kaum Gebühren, wenn Sie es online unterhalten. Dabei können Sie Einsicht in Ihre Kontoumsätze per App durchführen und viele Geldautomaten in Ihrer Umgebung nutzen. Wozu also braucht der Kunde schon einen persönlichen Berater, der rund ums Girokonto seine überteuerten Dienste anbietet? Es spricht vieles dafür, sich kostspielige Girokonten zu ersparen, indem sich der Kunde ein Girokonto mit Online-Zugang über eine Internetbank auswählt. Doch wie sieht es mit Kreditkarten und anderen Sparformen rund ums Thema Geld aus?

Kreditkarten müssen keinerlei Gebühren kosten

Natürlich will in der heutigen schnelllebigen Zeit nahezu kein Mensch mehr seine Einkäufe bar oder nur per Überweisung tätigen. Ein Zahlungsmittel wie der Scheck ist längst am aussterben. Es lebe die Kreditkarte, die sogar als Prepaid-Karte individuell aufzuladen ist? Ja - genau aus diesem Grunde nutzen immer mehr Deutsche die Karte, mit der Sie bequem jede Hotelrechnung und andere Kosten, die im Internet durch Einkäufe entstehen, bezahlen können. Eine Kreditkarte bringt viele Vorteile mit sich, die Sie keinesfalls verachten dürfen. Ich zähle Ihnen einige davon jetzt systematisch auf:

- Einmal im Monat erfolgt die Abrechnung der Kreditkarte. Sie bewahren somit den Überblick über Ihre Ausgaben.

- Sie können sich selbst einen Zahlungsaufschub gewähren, da Sie einkaufen dürfen, ohne dass dies sofort mit Kosten verbunden ist.

- Eine Kreditkarte ermöglicht Ihnen die Zahlung in jeder beliebigen Währung.

- Die Karte kann im In- und Ausland bei vielen Akzeptanz-Stellen individuell genutzt werden.

- Sind sogar manchmal Versicherungen wie Reisegepäck- oder Auslandskrankenversicherung in der Kreditkarte inkludiert? Ja - das gestaltet die Kreditkarte so attraktiv.

- Eine Kreditkarte kann sofort gesperrt werden, wenn Sie Diebstahl oder Missbrauch vermuten. Sofort nach der Sperrung sind Sie in den meisten Fällen nicht oder nur noch in sehr eingeschränktem Rahmen für Zahlungen zur Verantwortung zu ziehen.

Sie sehen: Die kleine Karte aus Plastik gehört zum Leben von uns Menschen einfach mit dazu, wenn Sie in unserer Zeit bequem und schnell Ihre Einkäufe tätigen möchten. Was spricht dagegen, sich eine kostenlose Kreditkarte einmal näher anzusehen und diese für sich zu nutzen? Hierbei müssen Sie keinerlei Preise und Gebühren auf sich nehmen - schließlich bieten viele Anbieter im Netz diesen Dienst der Karte aus Plastik völlig umsonst für Sie an.

Gibt es Hecker, die das Online-Konto knacken und Missbrauch betreiben können?

Für alle Ängstlichen unter Ihnen: Ja - es gibt durchaus Menschen, die Missbrauch mit Ihrem Guthaben beim Konto betreiben können. Doch - keine Angst! Wenn Sie Ihre Passwörter und alle Kontodaten sorgsam aufbewahren und sehr vertrauliche Daten rund um Ihr Vermögen für sich behalten, schützt diese Verhaltensweise vor Betrügereien ganz erheblich.

Allerdings sollten Sie stets darauf achten, dass Sie immer wieder Passwörter auf dem Computer oder bei der Bedienung der App so schützen, damit Hecker keine Chance haben. Ohnehin ist es fraglich, ob gerade ältere Menschen, die ein nicht unerhebliches Vermögen unterhalten, eine Bank im Internet ausschließlich mit Online-Zugang selektieren sollten. Gerade die Generation 50 Plus fühlt sich oft, auch wenn Filialbanken nicht immer günstig sind, mit einer Bank, die sie persönlich, so oft sie es wünschen, besuchen können, erheblich wohler als bei der "virtuellen Bank" im Netz. Nur absolute Technik-Fans vertrauen auf Internetbanken, bei denen sie all ihre Bankgeschäfte schnell und souverän im Netz selbst meistern. Letztendlich kann natürlich jeder Bürger selbst entscheiden, bei welcher Art von Finanzdienstleister er sich vollumfänglich wohl fühlt. Es gibt hier kein Richtig und kein Falsch - Sie selbst dürfen es entscheiden, welche Art von Finanzanbieter zu Ihnen und zu Ihrem Charakter passt.

Geldanlagen mit guten Zinsen über die Internet-Bank

Auch die Zinsgewährung ist natürlich über einen Bank-Anbieter im Netz für den Kunden günstiger als bei der alt-bewährten Filiale vor Ort. Natürlich sind auch hier hohe Gebäude- und Personalkosten, die keine Internetbank zu tragen hat, ein Vorteil für den Zins, der unterm Strich für den Kunden übrig bleibt. Was also spricht dagegen, sich das Tagesgeldkonto verzinsen zu lassen und einen Freistellungsauftrag im Netz bei einem deutschen Online- Finanzinstitut zu erteilen?

Filialbanken bieten zwar Termine zum persönlichen Gespräch an, allerdings lässt sich indirekt dieses Beratungsgespräch die Bank teuer bezahlen: Die Zinsen sind schlecht wie nie! Genau deshalb bieten auch immer mehr seriöse Anbieter im Netz ihre Dienste in Sachen Festgeld und Sparanlagen für den Kunden so an, damit der Verbraucher möglichst ohne Zinserträge generieren darf. Also - auch in Sachen Geldanlage können Sie einer Bank im Internet vertrauen. Die meisten Anbieter unterliegen der Einlagen-Sicherung und bieten für all ihre Kunden absolut solide Bankprodukte zum guten Zinssatz an. Wer weiß, wie sich die Zinsen in der Zukunft entwickeln werden? Natürlich steht dies in den Sternen - doch aufgrund der wirtschaftlichen Lage, die in Deutschland und in ganz Europa derzeit vorherrscht, ist mit einer Zinssteigerung derzeit nicht zu rechnen. Also - vertrauen Sie Ihr Geld ruhig einer soliden Bank im Netz an, die ihnen einen noch relativ ordentlichen Zinsertrag verspricht.

Sollten Anleger Aktien und Depotanlagen über das Internet tätigen?

Natürlich finden sich auch viele solide Wertpapieranlagen, die Sie über das Netz abschließen können. Was spricht dagegen, sich selbst ein Depot online zu eröffnen und sich über Aktienanlagen genau dabei zu informieren? Es gibt zu diesem Thema sehr viele Möglichkeiten im Internet, aus denen Sie beliebig auswählen dürfen. Ich schlage Ihnen vor, dass Sie sich selbst darüber im klaren werden: Niedrige Zinsen können Sie über gute Sachwertanlagen perfekt ausgleichen. Eine Depotanlage bietet hierfür die beste Grundlage. Mehr über Degiro und andere Anbieter finden Sie auf Brokervergleich.net.

Fazit

Sie sehen: Die Bank-Filiale wird schnell ersetzt durch viele Anbieter von Finanzdienstleistern, die Sie im Netz finden können. Immer mehr Deutsche lösen Ihre teuren Konten bei der Zweigstelle am Ort auf, um eine Bank im Internet zu nutzen. Bitte hinterfragen auch Sie persönlich einmal, ob Sie bei Ihrer derzeitigen Bank gut aufgehoben sind. Möchten auch Sie einmal neue Wege betreten und einen anderen Finanzdienstleister für sich persönlich testen?