Wer Schlafprobleme hat, kennt das: Wenn man nachts um drei aufwacht, dauert es schon mal ein oder zwei Stunden, bis man wieder einschläft. Bei Babys ist das ähnlich, erklärt der Kölner Schlafmediziner und Kinderarzt Alfred Wiater in der Zeitschrift „Eltern“ (Ausgabe 2/2020).

Sobald die kleinen Racker den müden Punkt verpasst oder überschritten haben, haben Eltern meist keine Chance mehr, sie zum Schlafen zu bringen. Dann könne es laut Wiater sinnvoll sein, gemeinsam mit dem Kind aufzustehen und etwa eine Stunde lang gemeinsam etwas Ruhiges zu machen. Anschließend kann man erneut versuchen, das Kind hinzulegen.