Spielprinzip

In der Tischmitte liegen die vier Orte “Setzraum”, “Presse”, “Büro” und “Tür” aus. Im Setzraum schnappen sich die Spukstaben Letter und versuchen, damit durch die Tür zu entkommen.
Zu Beginn des Spiels sind bereits 6 Spukstaben in der Druckerei aktiv. 3 befinden sich im Setzraum, 2 Spukstaben haben es bereits in die Presse geschafft und einer ist sogar schon zum Büro vorgedrungen. Die Aufgabe der Spieler ist es, gemeinsam die Spukstaben aufzuhalten.
Jede Spukstaben-Karte trägt Letter, also Buchstaben mit sich rum. Die Spieler müssen nun versuchen, innerhalb von einer Minute Wörter zu bilden, in denen möglichst viele Buchstaben vorkommen, die auf den Spukstaben-Karten abgebildet sind.
Dabei gilt es ein paar Regeln zu beachten. Beispielsweise sollte ein Wort nicht mehr als 10 Buchstaben haben und Sonderregeln auf den Spukstaben-Karten müssen befolgt werden.
Jeder Spukstabe hat eine Leiste mit einem Marker an der Seite. Nach der Minute wird überprüft, welche Spukstaben-Karten in einem Wort verwendet werden konnten. Bei diesen Spukstaben wird der Marker auf der Leiste um ein Feld nach unten bewegt. Verlässt der Marker die Leiste, wurde der Spukstabe besiegt und verlässt das Spiel.
Alle Spukstaben, die in der Runde nicht besiegt werden konnten, wandern anschließend um einen Raum in Richtung Tür. Konnte ein Spukstabe nicht besiegt werden und verlässt die Druckerei durch die Tür, gibt es einen Minuspunkt.
Spieletest: Spukstaben (Sonderkarten)
Spieletest: Spukstaben (Sonderkarten)
© Foto: Sebastian Schubert

Fazit

Wortfindungsspiele sind bei einer sehr breiten Masse von Brettspieler beliebt. Egal ob bei Neulingen oder alten Ratefüchsen. Was aber Spukstaben besonders macht, ist, dass es ein kooperatives Wortfindungsspiel ist.
Es ist blitzschnell zu erklären und macht sowohl als Solovariante, als auch in der kleineren Gruppe bis zu vier Spielern Spaß. Pro Spieleranzahl erhöht oder verringert sich der Schwierigkeitsgrad. Außerdem lässt das Spiel Freiraum, den Schwierigkeitsgrad selbst zu erhöhen, falls das Grundspiel einmal “zu einfach” werden sollte.
Sehr schön vom Nürnberger Spielkarten Verlag (NSV) gelöst ist, dass auf dem Spielkarton die Regeln in Kurzform, Erklärung der Sondereffekte und die Bedingungen der Karten stehen. Auch wenn die Schachtel sehr kompakt gehalten ist, ist alles enthalten: eine Sanduhr, Stifte und der Spielblock.
Hilfreich wäre es, wenn der NSV den Spielblock als PDF zur Verfügung stellt, falls einem die Blätter ausgehen.
Was mir im Spiel fehlte, war eine Spielhilfe mit einer Auflistung, wie viele Geister entsprechend der Runden und Spieleranzahl hinzukommen. Dies steht zwar auf dem übersichtlichen Spielblock, aber wenn dieser zur Neige geht, wird es etwas schwieriger.
Dieser Artikel gehört zu unserer Serie Brettspiel-Test.