In New York wetteifern die Spieler als Zoo-Bauherren um die Aufmerksamkeit des Publikums. Dazu gilt es das zur Verfügung stehende Bauland möglichst schnell mit Tiergehegen zu bebauen und mit Tieren zu füllen.
Sobald sich zwei Tiere der gleichen Art auf einem Gehege befinden, startet auf ganz natürliche Art die Tiervermehrung. Ist die Zoo eigene Tierzucht in Schwung gebracht, können Tiere aus überfüllten Gehegen an den Markt verkauft werden, um so Attraktionen wie Achterbahnen und Pommes-Buden zu bauen.

So wird New York Zoo gespielt

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Im neuen Familienspiel “New York Zoo” von Uwe Rosenberg gilt es für die Spieler ihr leeres Zoo-Gelände möglichst schnell mit Tiergehegen und Attraktionen zu füllen. Dazu müssen die Gehege, in Form von tetrisartigen Puzzleteilen, geschickt auf dem leeren Bauland angeordnet und mit Tieren gefüllt werden. Es gewinnt der Spieler, welcher als erster sein komplettes Bauland zu gepuzzelt hat.
Jeder Spieler hat zu Beginn des Spiels ein leeres Tableau mit Bauland vor sich. In der linken, oberen Ecke befinden sich Ställe, in denen zu Beginn jeder Spieler zwei Tiere unterschiedlicher Art beherbergt.
In der Mitte des Tischs liegt die Aktionsleiste. Die Felder auf der Aktionsleiste ermöglichen es den Spielern neue Tiere oder neue Gehegeteile zu gewinnen. Eine Elefantenfigur auf der Leiste markiert die aktuelle Position. Ist ein Spieler am Zug, kann er zwischen den nächsten 4 Feldern vor dem Elefanten wählen.
In seinem neuen Titel "New York Zoo" kombiniert Spieleautor Uwe Rosenberg einige seiner liebsten Mechanismen miteinander.
In seinem neuen Titel "New York Zoo" kombiniert Spieleautor Uwe Rosenberg einige seiner liebsten Mechanismen miteinander.
© Foto: Marcus Scheib
Wählt der Spieler die Tiere, nimmt er sich die 2 abgebildeten Figuren und platziert diese in seine bereits gebauten Gehege oder seine Ställe.
Entscheidet er sich für ein Gehege, legt er dieses in seinen Zoo und muss es sofort mit Tieren füllen. Diese Tiere kann er aus einem anderen Gehege oder aus einem Stall nehmen.
In seinem neuen Titel "New York Zoo" kombiniert Spieleautor Uwe Rosenberg einige seiner liebsten Mechanismen miteinander.
In seinem neuen Titel "New York Zoo" kombiniert Spieleautor Uwe Rosenberg einige seiner liebsten Mechanismen miteinander.
© Foto: Marcus Scheib
Oft kommt es vor, dass sich der Elefant beim umsetzen über eine Tiervermehrungslinie bewegt. In diesem Fall kommt es zu Nachwuchs in jedem Tiergehege der abgebildeten Art mit mindestens 2 Tieren.
In seinem neuen Titel "New York Zoo" kombiniert Spieleautor Uwe Rosenberg einige seiner liebsten Mechanismen miteinander.
In seinem neuen Titel "New York Zoo" kombiniert Spieleautor Uwe Rosenberg einige seiner liebsten Mechanismen miteinander.
© Foto: Marcus Scheib
Sobald ein Gehege so viele Tiere wie Felder hat, kann es der Spieler leeren und sich dafür eine Attraktion nehmen. Diese eignen sich perfekt, um freie Flächen auf dem Gelände zu schließen.
In seinem neuen Titel "New York Zoo" kombiniert Spieleautor Uwe Rosenberg einige seiner liebsten Mechanismen miteinander.
In seinem neuen Titel "New York Zoo" kombiniert Spieleautor Uwe Rosenberg einige seiner liebsten Mechanismen miteinander.
© Foto: Marcus Scheib
Sobald ein Spieler seinen kompletten Zoo zugebaut hat, endet das Spiel und der Spieler gewinnt.


Spannende Überlegungen in New York Zoo

In New York Zoo bestreiten die Spieler ein Wettrennen darum, wer zuerst sein Zoogelände zugebaut hat. Dieses Rennen verläuft meistens sehr knapp und kann nur gewonnen werden, wenn die zur Verfügung stehenden Aktionen zur richtigen Zeit gespielt werden.
Dabei entwickelt sich das Spiel von Runde zu Runde weiter. Am Anfang stehen den Spielern vor allem große Gehegeteile zur Verfügung. Diese decken zwar viel Fläche auf dem Zoogelände ab, brauchen jedoch sehr lange bis die Tierkapazität ans Limit kommt und so eine Attraktion mit ihnen gewonnen werden kann.
Da jedoch große Attraktions-Plättchen auf nur ein Stück limitiert sind, ist der Reiz der erste Spieler mit vollem Gehege zu sein sehr groß.
Doch nicht nur der Blick auf die Attraktionen kann für die Spieler entscheidend sein. Auch der Blick auf die Vermehrungslinien ist wichtig. Denn sind beim überschreiten der Vermehrungslinie mindestens zwei Tiere einer Art in einem Gehege, kommt der kostenlose Nachwuchs von ganz alleine.
In seinem neuen Titel "New York Zoo" kombiniert Spieleautor Uwe Rosenberg einige seiner liebsten Mechanismen miteinander.
In seinem neuen Titel "New York Zoo" kombiniert Spieleautor Uwe Rosenberg einige seiner liebsten Mechanismen miteinander.
© Foto: Marcus Scheib
Die meiste Zeit puzzlen die Spieler in New York Zoo vor sich her und sind damit beschäftigt ihren eigenen Zoo zu managen. Doch hier und da kann auch gegen Mitspieler gestichelt werden: In dem beispielsweise eine Vermehrungslinie überschritten wird, bevor die Gehege der Mitspieler mit zwei Tieren gefüllt sind. Oder man mopst dem Mitspieler das benötigte Teil vor der Nase weg. Doch diese fiesen Stenkermöglichkeiten sind in New York Zoo eher die Seltenheit.

Fazit: Was ist neu an New York Zoo?

Spielautor Uwe Rosenberg ist bekannt dafür seine liebgewonnen Mechanismen in unterschiedlichen Spielen weiterzuentwickeln und neu zu kombinieren. Und so ist es auch in New York Zoo. Nahezu jeder Mechanismus ist in ähnlicher Art und Weise auch in anderen Rosenberg-Titeln aufzufinden.
Der Elefant, welcher die zur Verfügung stehenden Aktionen limitiert, erinnert beispielsweise an den Mond in Nova Luna. Hier konnte sich der Spieler für eines von 3 vor dem Mond liegenden Plättchen entscheiden. Auch im Spiel Patchwork gab es solch einen Marker.
Ebenfalls an Patchwork erinnert das Bauland, welches mit tetrisartigen Puzzleteilen gefüllt werden muss. In Patchwork handelte es sich um eine leere Decke, die mit Stoffflicken befüllt wird.
Und auch die Tiervermehrung ist ein Klassiker im Rosenberg-Universum. Tiere, die sich zu einem vordefinierten Zeitpunkt vermehren, gab es bereits in Caverna und Agricola.
In seinem neuen Titel "New York Zoo" kombiniert Spieleautor Uwe Rosenberg einige seiner liebsten Mechanismen miteinander.
In seinem neuen Titel "New York Zoo" kombiniert Spieleautor Uwe Rosenberg einige seiner liebsten Mechanismen miteinander.
© Foto: Marcus Scheib
Einen Innovationspreis kann Uwe Rosenberg für “New York Zoo” daher nicht erwarten. Wenig neues, viel bekanntes. Doch das ist meiner Meinung nach vollkommen okay.
Denn die Mechaniken funktionieren und greifen sehr gut ineinander. Es entsteht ein spannendes Familienspiel, mit wenig Interaktion aber viel Konzentration.
Zudem lässt sich das Spiel sehr gut auf die angegebene Spielerzahl skalieren. Je mehr Spieler am Tisch sitzen, desto kleiner wird das zu füllende Bauland. Für kurz angebundene Spieler machen zusätzliche Aufbauvarianten und optionale Regeln aus New York Zoo ein noch kurzweiligeres Spielerlebnis.
Für kleine Spielesammlungen mit wenig Rosenberg-Titeln eignet sich New York Zoo daher als gutes Familienspiel. Für Rosenberg-Heavy-Spieler ist New York Zoo eher eine Compilation aus gelungenen und gewohnten Bestandteilen.
Dieser Artikel gehört zu unserer Serie Brettspiel-Test.