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| 13:01 Uhr

Gesunder Schlaf
Schlafqualität mit guter Bettwäsche verbessern

FOTO: @Free-Photos
Das Schlafzimmer, und hier vor allem das Bett, stellt für die meisten von uns einen besonders wichtigen Rückzugsort und Ruhepol inmitten des »alltäglichen Wahnsinns« dar. Und dazu gehört eben auch, dass es sich dabei um einen Rückzugsort handeln sollte, der seinen Namen auch wirklich verdient.

Hier spielt etwa nicht nur die Qualität des Bettes, sondern vor allem auch die der jeweiligen Bettwäsche eine entscheidende Rolle. Mit der letzteren wollen wir uns in diesem Artikel beschäftigen.

Wie das Ärzteblatt berichtet, bekommen die meisten Deutschen zu wenig Schlaf - und zwar in quantitativer wie auch in qualitativer Hinsicht. Dabei, so jedenfalls das Ergebnis der zitierten Untersuchung im Rahmen des sogenannten Schlafatlas 2017, werde der Schlaf von der Mehrzahl der Probanden subjektiv positiver bewertet als er sich auf Grundlage von Parallelmessungen mittels eines speziellen Schlafsensors objektiv erweist. So schätzen die meisten Deutschen ihre Schlafzeit auf durchschnittlich 6:54 Stunden; die Messung mit dem Sensor ergibt jedoch bloß sechs Stunden. Für die Differenz von knapp einer Stunde seien dabei Wachphasen verantwortlich, an die sich die Probanden nicht erinnern könnten.

Gründe für schlechten Schlaf

Den Hauptgrund für schlechten Schlaft stelle dabei der berufliche Stress dar, wie es weiter im Schlafatlas heißt. Dabei seien vor allem ältere Mitbürger (zwischen 40 und 49 Jahren) stärker betroffen. Am stärksten treffe es jedoch vollzeitbeschäftigte Mütter. Verbunden mit beruflichem Stress scheinen im Allgemeinen aber auch Zukunftsängste eine nicht zu unterschätzende Rolle im Zusammenhang mit schlechtem Schlaf zu spielen.

Es darf allerdings ferner nicht unterschätzt werden, dass gute Bettware sowie Bettwäsche ebenfalls wichtige Säulen eines gesunden und erholsamen Schlafes darstellen. Die Vernachlässigung dieses Punktes hat dabei auch in gewisser Weise mit unserer modernen Berufswelt und der darin vertretenen Vorstellungen von Arbeit und Leistung zu tun. So geht der Trend in Sachen Einrichtung und Wohnen teilweise stark in die minimalistische Richtung. Wohnen und Schlafen wird zunehmend bloß pragmatisch betrachtet: Da die meisten aufgrund steigender Arbeitszeiten ohnehin kaum zu Hause sind, wird angenommen, dass man dann auch nicht großartig in die Einrichtung und den Wohnkomfort investieren sollte. Eine solche Haltung stellt aber vor allem im Zusammenhang mit gutem Schlaf einen nicht zu unterschätzenden Fehler dar.

Schlafzimmer-Atmosphäre optimieren: Gute Bettwäsche erhöht Schlafqualität

Es ist nachgewiesen, dass gute Bettwäsche im Besonderen sowie eine entspannte Schlaf-zimmer-Atmosphäre im Allgemeinen die Schlafqualität verbessern. So sollte beispielsweise die Temperatur nicht allzu hoch ausfallen, da es in der Nacht zum Wärmestau kommen kann, der das Durchschlafen stört. Damit zusammenhängend sollte eine Bettdecke gewählt werden, die idealerweise atmungsaktiv ist. Sie sollte im Übrigen auch nicht zu klein ausfallen: So lohnt es sich durchaus auch mal übergroße Bettwäsche in der Größe 200x200 sich zuzulegen - vor allem dann, wenn zu zweit geschlafen wird, da es ansonsten sein kann, dass der »nächtliche Kampf um die Bettdecke« zu einem echten Schlafverderber wird. Allergiker sollten indes auf spezielle Bettdecken zurückgreifen, die sich auch waschen lassen oder aber über einen speziellen Überzug verfügen. Schließlich sollte auch an der Matratze nicht gespart werden - hier gibt es mittlerweile Modelle mit unterschiedlichen Härtezonen.

Zusammengefasst in einem Satz: Wenn man schon unbedingt auf irgendetwas verzichten oder im Haushalt sparen möchte, dann sollte man es eher im Bereich der Ernährung oder der Unterhaltung, nicht aber im Schlafzimmer tun.