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Ungesunde Düfte
Öko-Test: Viele Parfüms mit allergieauslösenden Stoffen

Verschiedene Substanzen in Parfüms stehen im Verdacht, Allergien auszulösen. Foto: Franziska Gabbert/dpa-tmn/dpa
Verschiedene Substanzen in Parfüms stehen im Verdacht, Allergien auszulösen. Foto: Franziska Gabbert/dpa-tmn/dpa FOTO: Franziska Gabbert
Frankfurt/Main. Manche Substanzen in Parfüms können Allergien auslösen. Die Zeitschrift „Öko-Test“ (Ausgabe 12/2017) hat alle Düfte abgewertet, in denen die Tester solche Duftstoffe fanden. dpa

Insgesamt schnitten nur fünf von zwanzig Parfüms „sehr gut“ ab - darunter waren drei zertifizierte Naturkosmetik-Produkte. In vier Produkten konnten die Tester hingegen beispielsweise Isoeugenol nachweisen - einen Duftstoff, der ein hohes allergenes Potenzial haben soll.

Zum Teil steckten in den Düften auch weitere problematische Stoffe, wie verbotene Weichmacher. Zudem fanden die Tester in dreizehn Parfüms UV-Filter, die „Öko-Test“ für bedenklich hält, weil sie im Verdacht stehen, wie Hormone zu wirken.

Drei Stoffe wurden in den Parfüms allerdings nicht gefunden: Lyral, Atranol und Chloratranol. Diese allergenen Duftstoffe hat die EU-Kommission kürzlich verboten. Entsprechende Produkte dürfen in einer Übergangsphase aber noch bis 2021 verkauft werden.

Testsieger sind: Benecos Organic Fragrance „Heaven Can Wait“ von Cosmondial, „Terres d'Aventure“ von Farfalla, „Jardin de Vie Onagre“ von Weleda, „Ki“ von Florascent Eco Parfums und „Verveine“ von L' Occitane. Außerdem schnitten zwei Düfte mit „befriedigend“, einer mit „ausreichend“, zwei mit „mangelhaft“ sowie zehn mit „ungenügend“ ab.

Perlen nach dem Parfümieren anlegen

Vor dem Anlegen von Perlen am Ohr oder Hals sollten Frauen sich schminken. Denn der Schmuck reagiert empfindlich auf Kontakt mit Sprays und Parfüms, da chemische Zusätze den Glanz und Schimmer zerstören können. Der Bundesverband der Juweliere, Schmuck- und Uhrenfachgeschäfte in Köln rät, Perlenschmuck immer erst ganz zum Schluss des Stylings anzuziehen.