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| 13:12 Uhr

Geduld statt Druck
Mit Töpfchen-Training nicht zu früh beginnen

 Die Kleinen bilden die notwendigen physischen und kognitiven Fähigkeiten zur Windelentwöhnung erst mit dem 18. bis 24. Lebensmonat aus. Vorher ist das Toilettentraining daher nicht sinnvoll. Foto: Ralf Hirschberger
Die Kleinen bilden die notwendigen physischen und kognitiven Fähigkeiten zur Windelentwöhnung erst mit dem 18. bis 24. Lebensmonat aus. Vorher ist das Toilettentraining daher nicht sinnvoll. Foto: Ralf Hirschberger
Berlin. Mit zweieinhalb bis drei Jahren sind Kinder alt genug, um aufs Töpfchen oder auf die Toilette zu gehen. Vorher reichen Konzentrations- und Koordinationsvermögen bei ihnen dafür noch nicht. dpa

Vor dem richtigen Alter sollten Eltern daher auch nicht mit einem entsprechenden Training beginnen - und vor allem keinen Druck ausüben. Denn das kann sogenannte Entleerungsstörungen verursachen, heißt es in der „Neue Apotheken Illustrierte“ (Ausgabe 15. April 2019) der Bundesvereinigung Deutscher Apotheker-Verbände (ABDA).

Allerdings können Eltern auch schon vor dem Töpfchen-Alter spielerisch Grundlagen für den Toilettengang schaffen. Das geht zum Beispiel, indem sie Kindern mit etwa eineinhalb Jahren die entsprechenden Wörter beibringen und das Vorgehen erklären. Mit etwa 21 Monaten können Kinder auch ein eigenes Töpfchen zum Üben haben - mit einer Puppe etwa. Auch Bücher rund um das Thema können helfen. Interessant finden Kinder diese meistens ab etwa zwei Jahren.