Apropo springen, das ist ein gutes Stichwort, denn bei Ninja Academy haben die Spielenden das Gefühl, an einer kleinen Mini-Olympiade mit unterschiedlichen Disziplinen teilzunehmen.
Dieses Foto war gar nicht so einfach zu knipsen. Hatte dafür mehrere Anläufe gebraucht.
Dieses Foto war gar nicht so einfach zu knipsen. Hatte dafür mehrere Anläufe gebraucht.
© Foto: Sebastian Schubert
Dabei gibt es die unterschiedlichsten Aufgaben, die den geschulten Ninja alles abverlangen. Egal ob in einer Gruppenherausforderung oder bei Einzelherausforderung, werden die Fähigkeiten im Anschleichen, Wahrnehmen, Akrobatik und der Psychologie auf den Prüfstand gestellt.
Auch der Karton (der kleine Dojo) kommt zum Einsatz.
Auch der Karton (der kleine Dojo) kommt zum Einsatz.
© Foto: Sebastian Schubert
Dies geschieht mit Hilfe von weißen und schwarzen Spielfiguren, welche die Ninja darstellen sowie kleine, braune Holzbalken. Aber auch die Spielkarten und der Spielkarton kommen dabei immer wieder zum Einsatz. Jede Partie besteht aus insgesamt fünf Wettkämpfen.
Beispielsweise setzen alle Spieler einen Meeple auf ihren Handrücken und versuchen, ihre Mitspielenden zu berühren, sodass ihre Figur auf den Tisch fällt. Oder sie müssen die Ninjas auf ihren Fingerspitzen balancieren. Für jeden gewonnenen Wettkampf gibt es Siegpunkte.
Kleine Box mit ihren 24 witzigen aber auch atemberaubenden Herausforderungen.
Kleine Box mit ihren 24 witzigen aber auch atemberaubenden Herausforderungen.
© Foto: Sebastian Schubert
Die Mischung aus Geschick, Fokussierung und Intuition hat mich sehr angesprochen. Ninja Academy hat mich an eine kleine Version von Meeple Circus erinnert, obwohl die Schachtel viel kompakter gehalten ist, bietet diese kleine Box mit ihren 24 witzigen aber auch atemberaubenden Herausforderungen viel mehr Abwechslung. Ich finde es immer genial, wenn das komplette Martial genutzt werden kann, sowie in diesem Fall auch der Karton. So erfüllt alles seinen Zweck. Neben den Wettkämpfen finde ich gut das es auch noch einen Bietmechanismus gibt, der natürlich erst ab mehr als zwei Spielern funktioniert. Denn damit langweilen sich die Zuschauenden nicht, sondern fiebern auch bei den konkurrierenden Disziplinen mit. Einfach ein rundum gelungenes Spiel, was schon lange darauf gewartet hat endlich für den deutschen Sprachraum lokalisiert zu werden.