Halloween ist die Zeit in der unheimliche und mysteriöse Dinge geschehen, die den Menschen das Fürchten lehren. Da hilft es nur zusammenzurücken und sich gemeinsam den unheimlichsten Situationen zustellen. Deshalb haben wir in unserer Liste vier kooperative Spiele. Also Spiele in denen die Spielgruppe gemeinsam agiert. Lediglich im fünften Spiel "Monster slaughter" gruseln sich die Spieler gegenseitig.

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1.Das Spiel für die Familienrunde: Kooperative Geisterhilfe im Brettspiel „Mysterium“

Mysterium ist perfekt für Familien und Spielegruppen die ein einfaches, schnell zu erlernendes Spiel bevorzugen. Denn die Spielmechaniken sind vielen Leuten bereits aus Cluedo und Dixit bekannt. In Mysterium versuchen die Spieler als Spiritisten einem verwirrten Geist zu helfen. Der Geist wurde einst Opfer eines Mordes und kann nicht zur Ruhe kommen, bevor das Rätsel um seinen Mordfall nicht aufgeklärt worden ist. Leider kann sich der Geist nicht so genau an seinen Mörder, den Tatort und die Mordwaffe erinnern. Seine Erinnerung ist nur vage und sprechen kann er auch nicht. Deshalb sendet er den Spiritisten Visionen in Form von abstrakten Karten. Die Spiritisten versuchen anhand dieser Visionen den Mörder, den Tatort und die Mordwaffe zu ermitteln.

Lesen Sie hier einen ausführlichen Spielbericht über das Brettspiel „Mysterium“.

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2. Die perfekte Spielreihe für Rätselfreunde: Adventure Games

Spielgruppen die sich bereits durch das ein oder andere „EXIT“-Spiel gerätselt haben, werden bestimmt auch mit der neuen Spielreihe „Adventure Games“ ihren Spaß haben. Denn genauso wie bei den berühmten Escape-Games geht es darum sein Ziel durch Rätseln und Kombinieren zu erreichen. Dieses Mal geht es jedoch darum eine Geschichte zu entdecken. Das besondere: Die „Adventure Games“ funktionieren wie ein analoges Point&Click-Adventure. Passend zur Halloween-Zeit sind die Adventure Games gespickt mit mysteriösen Ereignissen und unheimlichen Wesen.

Sie wollen mehr über „Adventure Games“ erfahren? Dann lesen Sie hier unsere Spielrezension.

3. Das Abenteuerspiel für die Tüftlergruppe: Forbidden Sky

Das Gruselige an „Forbidden Sky“ sind nicht etwa Monster oder mysteriöse Geschehnisse, sondern ein Jahrhundertsturm! Die Spieler befinden sich auf einer Forschungsstation, die über den Wolken schwebt, als auf einmal ein verheerendes Unwetter aufkommt. Die Station ist fast komplett evakuiert, als ein Blitz in die letzte Rettungsrakete einschlägt und sie unbrauchbar macht. Um zu überleben, muss unsere Spielgruppe versuchen gemeinsam die Rakete zu reparieren. Die ohnehin schwierige Aufgabe wird durch einschlagende Blitze und heftige Windstöße beinahe unmöglich.

In „Forbidden Sky“ versuchen die Spieler gemeinsam einen Stromkreis zu errichten, um die Rakete zu starten. Dabei ist es wichtig, dass die Spieler gemeinsam und durchdacht agieren. Denn nur durch die Nutzung aller Fähigkeiten kann das Spiel erfolgreich beendet werden.

Na? Neugierig geworden? Wir verlosen 3 Exemplare von „Forbidden Sky“. Um teilzunehmen, beachten Sie bitte das Formular am Ende des Artikels.

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4. Achtung! Nur für starke Nerven: „Villen des Wahnsinns“

Das vierte Spiel in unserer Reihe eignet sich nur für Spielgruppen mit besonders starken Nerven. Denn in „Villen des Wahnsinns“ ist es am wichtigsten vor Spielende nicht verrückt zu werden. Und das ist gar nicht so einfach. Immerhin befinden sich die Spieler mitten im Universum des Horror-Altmeisters H.P. Lovecraft. Das Spiel „Villen des Wahnsinns“ schafft es mit aufwendigem Spielmaterial und einer phantastischen App eine unheimliche Atmosphäre zu erschaffen. Genauso wie bei den „Adventure Games“ ist es das Ziel der Spielgruppe die Geschichten zu entdecken und einen Fall aufzuklären. „Villen des Wahnsinns“ ist dabei jedoch wesentlich düsterer und komplexer, geeignet für erfahrene Spieler. Mit einer Spielzeit von insgesamt mindestens 8,5 Stunden eindeutig ein Erlebnis, das sich über mehrere Spielabende erstreckt.

Wir haben „Villen des Wahnsinns“ bereits ausführlich in diesem Artikel vorgestellt.

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5. Dieses Mal spielen wir die Monster: Monster Slaughter

Im letzten Spiel stellen sich die Spieler nicht gemeinsam beängstigenden Wesen. Ganz im Gegenteil. In „Monster Slaughter“ sind die Spieler selbst unheimliche Monster auf der Jagd nach leichtfertigen Teenagern. Klingt makaber? Das ist es auch.

In „Monster Slaughter“ spielt jeder Spieler eine Monsterfamilie bestehend aus Mutter, Vater und Kind. Freudestrahlend stellt die Familie fest, dass in der benachbarten leeren Holzhütte Studenten eine Party feiern wollen.

Monster Slaughter ist das perfekte Spiel für alle Fans amerikanischer Trash-Horrorfilme wie „Ich weiß, was du letzten Sommer getan hast“, „Scream“ oder „Cabin in the Wood“. Vollgespickt mit popkulturellen Querverweisen wird dieses Spiel ein „Mordsspaß“ für die gesamte Spielgruppe.

Lesen Sie hier alles über „Monster Slaughter“.

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Wie endet folgender Spruch? „Süßes sonst gibt’s ...“

Dieser Artikel gehört zu unserer Serie Brettspiel-Test.