Denn wer glaubt, das ein Wald voller Harmonie steckt, hat sich noch nie mit dem toughen Leben einer Baumsippe auseinandergesetzt! Da wird dem Gegner kein Millimeter Boden geschenkt. Denn ein Baum braucht Licht. Sonne bedeutet Energie. Und Schatten erschwert das Wachstum. So auch im Spiel “Photosynthese - Ein Spiel um Licht und Schatten”.

Darum geht’s in „Photosynthese“

In Photosynthese verwaltet jeder Spieler eine Baumart, versucht ihr zu prächtigem Wachstum zu verhelfen und gewinnt Siegpunkte am Ende des Lebenszyklus eines Baumes. Nach drei Runden ist das Spiel vorbei und der Spieler mit den meisten Siegpunkten gewinnt.

So wird „Photosynthese“ gespielt

Youtube Photosynthese - Spielregeln in nur 1Minute!

Eine freie Lichtung umringt von einem seicht fließenden Fluß bildet den Startpunkt einer Partie “Photosynthese”. An diesem Ort werden die Spieler in 18 Runden versuchen ihre Bäume wachsen zu lassen und Siegpunkte zu erringen.
Zu Beginn der Partie bekommt jeder Spieler ein Startinventar an pflanzbereiten Samen und Bäumen. 2 kleine Bäume darf jeder am Anfang an den Rand der Lichtung verteilen. Dann startet das Spiel.
In jeder Runde wandert die Sonne ein Stück weiter und wirft ihr Licht auf die Bäume. Nach 6 Runden hat die Sonne den Spielplan einmal komplett umkreist.
Abhängig von seiner Größe generiert ein Baum Sonnenpunkte und wirft Schatten. Ein kleiner Baum beispielsweise generiert nur einen Sonnenpunkt und wirft ein Feld weit Schatten. Wird dieser Baum weiterentwickelt zu einem mittelgroßen Baum, kann er bereits 2 Sonnenpunkte und 2 Felder Schatten werfen. In seiner letzten Stufe generiert ein Baum 3 Sonnenpunkte und sein Schatten erstreckt sich 3 Felder weit.
Abhängig von seiner Größe generiert ein Baum Sonnenpunkte und wirft Schatten. Ein kleiner Baum beispielsweise generiert nur einen Sonnenpunkt und wirft ein Feld weit Schatten. Wird dieser Baum weiterentwickelt zu einem mittelgroßen Baum, kann er bereits 2 Sonnenpunkte und 2 Felder Schatten werfen. In seiner letzten Stufe generiert ein Baum 3 Sonnenpunkte und sein Schatten erstreckt sich 3 Felder weit.
© Foto: Marcus Scheib
Jede Runde ist in 2 Phasen aufgeteilt. In der Sonnenscheinphase wird ermittelt, welcher Baum in der Sonne steht und welcher im Schatten. Je nachdem wie hoch ein Baum ist, wirft er unterschiedlich lange Schatten und generiert unterschiedlich viele Sonnenpunkte. Kleine Bäume werfen nur einen geringen Schatten und bringen auch nur einen Sonnenpunkt. Ihre Großen Verwandten werfen 3 Felder Schatten und bringen 3 Sonnenpunkte ein. Die Sonnenpunkte werden auf dem Sonnenpunktkonto des Spielers gespeichert.
In der zweiten Phase können die Spieler nun ihre gewonnen Sonnenpunkte ausgeben. Dabei kann ein Spieler so lange einzelne Aktionen spielen, bis seine Sonnenpunkte aufgebraucht sind. Mögliche Aktionen sind das Kaufen von Samen und Bäumen, das Pflanzen von Samen, das Wachsenlassen der Bäume und das Fällen am Ende des Lebenszyklus eines Baumes.
Jeder Spieler hat ein eigenes Spielertableaut. Auf diesem sind alle Bäume und Samen, die der Spieler kaufen kann. Ist ein Samen oder Baum gekauft, gilt er als pflanzbereit und kann im nächsten Schritt gepflanzt werden. Sowohl das kaufen, als auch das pflanzen kostet Sonnenpunkte. Die Sonnenpunkte des Spielers werden auf der Sonnenpunktleiste gemerkt.
Jeder Spieler hat ein eigenes Spielertableaut. Auf diesem sind alle Bäume und Samen, die der Spieler kaufen kann. Ist ein Samen oder Baum gekauft, gilt er als pflanzbereit und kann im nächsten Schritt gepflanzt werden. Sowohl das kaufen, als auch das pflanzen kostet Sonnenpunkte. Die Sonnenpunkte des Spielers werden auf der Sonnenpunktleiste gemerkt.
© Foto: Marcus Scheib
Bei der Aktion “Kaufen” kann der Spieler Sonnenpunkte ausgeben, um Samen und Bäume unterschiedlicher Größen zu kaufen und diese pflanzbereit zu machen. Je größer der Baum, desto mehr Sonnenpunkte kostet er.
Ist ein Samen pflanzbereit, kann dieser mit der Aktion “Samen einpflanzen” auf der Lichtung platziert werden. Dabei muss der Samen von einem bereits bestehenden Baum aus abgeworfen werden. Das kostet auch einen Sonnenpunkt.
Die Aktion “wachsen lassen” lässt aus dem Samen einen kleinen, dann einen mittleren, später einen großen Baum werden. Jede Wachstumsstufe muss vorher pflanzbereit sein. Je größer der Baum wächst, um so mehr Sonnenpunkte kostet die Aktion.
Abhängig von seiner Größe generiert ein Baum Sonnenpunkte und wirft Schatten. Ein kleiner Baum beispielsweise generiert nur einen Sonnenpunkt und wirft ein Feld weit Schatten. Wird dieser Baum weiterentwickelt zu einem mittelgroßen Baum, kann er bereits 2 Sonnenpunkte und 2 Felder Schatten werfen. In seiner letzten Stufe generiert ein Baum 3 Sonnenpunkte und sein Schatten erstreckt sich 3 Felder weit.
Abhängig von seiner Größe generiert ein Baum Sonnenpunkte und wirft Schatten. Ein kleiner Baum beispielsweise generiert nur einen Sonnenpunkt und wirft ein Feld weit Schatten. Wird dieser Baum weiterentwickelt zu einem mittelgroßen Baum, kann er bereits 2 Sonnenpunkte und 2 Felder Schatten werfen. In seiner letzten Stufe generiert ein Baum 3 Sonnenpunkte und sein Schatten erstreckt sich 3 Felder weit.
© Foto: Marcus Scheib
Ist ein Baum komplett ausgewachsen, kann er mit der Aktion “Sammeln” gefällt werden. Er wird dabei vom Spielfeld genommen. Der Spieler kann sich dafür einen Punktechip nehmen.
Nur diese so gewonnenen Punkte zählen am Ende des Spiels.
Nach 18 Runden, oder 3 vollständigen Sonnenumläufen, endet das Spiel und der Spieler mit den meisten Punkten gewinnt.

Fazit zu „Photosynthese“

Photosynthese ist ein Spiel bei dem das Thema perfekt zu den Spielmechanismen passt. Und obwohl es einige harte Kopfnüsse bereit hält, sind die Regeln erstaunlich schlank und leicht zu verstehen. Die wichtigsten Informationen sind zudem auf den Spielertableau illustriert.
Das Setting von “Photosynthese” wirkt friedlich und entspannt. Doch das täuscht! Denn eine Partie kann einige Stänkereien bereithalten. Schnell ist der eigene Baum von Gegnern umzingelt und bekommt kaum eine Chance Sonnenpunkte zu gewinnen. Und die sind enorm wichtig! Denn ohne Sonnenpunkte können keine Bäume gepflanzt werden und auch keine wachsen. Dadurch gibt es in den folgenden Runden weniger Punkte. Ein Teufelskreis, den es zu verhindern gilt!
Die Pfeile auf der Sonnenanzeige geben an, aus welcher Richtung die Sonne kommt. Bäume die in den betroffenden Spalten nicht im Schatten stehen, generieren Sonnenpunkte. In diesem Fall generiert die große Tanne Sonnenpunkte. Die kleine Linde bekommt lediglich Schatten ab.
Die Pfeile auf der Sonnenanzeige geben an, aus welcher Richtung die Sonne kommt. Bäume die in den betroffenden Spalten nicht im Schatten stehen, generieren Sonnenpunkte. In diesem Fall generiert die große Tanne Sonnenpunkte. Die kleine Linde bekommt lediglich Schatten ab.
© Foto: Marcus Scheib
Am Ende des Spiels zählen jedoch nicht die schön gewachsenen Bäume. Die harte Währung sind die Punkte auf den Punktechips. Die erhalten die Spieler nur, wenn sie Ihre großen und ertragreichen Bäume rechtzeitig fällen. So gilt es stets zu überlegen, ob es effektiver ist die Sonnenpunkte eines großen Baumes zu gewinnen oder ihn zu fällen.
Doch nicht nur das durchdachte Spielkonzept macht eine Partie “Photosynthese” zu etwas besonderem. Auch die Grafik und die dreidimensionalen Bäume bringen eine Menge Spaß auf den Tisch.
Dieser Artikel gehört zu unserer Serie Brettspiel-Test.