Geschenke der Gäste zur Kommunion, Konfirmation oder Jugendweihe kommen meist von Herzen. Deshalb hält Psychologe Björn Enno Hermans strikte Vorgaben für falsch. „Allerdings fragen ja Freunde und Verwandte oft, was das Kind sich wünscht. Da kann man vorsichtig in eine Richtung lenken und Menge, Umfang und Preis einschränken“, rät der Familientherapeut aus Essen.

Geldgeschenke seien zwar beliebt, aber nicht immer erwünscht. Was, wenn man nicht möchte, dass das Kind oder der Jugendliche Geld in die Hand gedrückt bekommt? In so einem Fall hilft es, sich vorher einen Zweck zu überlegen. „Wenn ihr Geld geben wollt, dann doch bitte gerne für das Mountainbike, auf das das Kind spart“, schlägt Hermans als klare Ansage vor. Beliebt bei Konfirmation und Firmung sei auch ein Führerschein-Sparkonto.