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| 11:30 Uhr

Umweltbewusstsein im Haushalt
Den Haushalt umweltverträglicher gestalten

FOTO: Flickr Borough Market Steffen Köhler
Egal, ob es um Putzen, den Abwasch oder den Wocheneinkauf geht - wer Putz- und Lebensmittel kaufen will, sieht sich einer riesigen Auswahl gegenüber. Doch nicht alle Optionen sind auch umweltschonend. Welche Möglichkeiten gibt es, seinen Alltag ökologisch verträglicher und nachhaltiger zu gestalten?

Regionale Produkte kaufen

Wer auf Produkte aus der Region setzt, unterstützt die Produzenten vor Ort und handelt klimaschonend - vor allem, weil die Lebensmittel nur sehr kurze Transportwege zu den Supermärkten zurücklegen müssen und somit weniger CO2-Ausstoß verursachen. Gleichzeitig garantieren die kurzen Wege, dass die Lebensmittel im Supermarkt besonders frisch ankommen und möglichst wenig wertvolle Inhaltsstoffe einbüßen. Regionales Obst oder Gemüse ist vor allem während der entsprechenden Saison im Supermarkt zu finden. Ein weiterer Vorteil: Viele Menschen aus der Region kennen die Erzeuger - das schafft Vertrauen. Eier lassen sich beispielsweise durch ihren aufgedruckten Code genau zu ihrem Ursprung zurückverfolgen. Wer sich vor Ort von der Qualität des Angebots überzeugen möchte, kann häufig auch in den lokalen Hofläden an der Produktionsstätte selbst seine Lebensmittel kaufen.

Im Haushalt auf energiesparende Elektrogeräte setzen

Wer sich neue elektronische Haushaltsgeräte zulegt, sollte energiesparende Modelle in Erwägung ziehen. Zwar sind diese in der Anschaffung teurer, dafür aber deutlich sparsamer in ihrem Verbrauch - und damit auch umweltschonender. Auf lange Sicht schonen sie als sowohl den Geldbeutel als auch die Umwelt. Kühl- und Gefrierschrank, Herd oder Backofen, Waschmaschine, Wäschetrockner und Staubsauger - diese "Großverbraucher" gibt es in fast jedem Haushalt. Aber die meisten Hersteller setzen inzwischen auf Geräte mit gezügeltem Stromappetit. Wer solche effizienten Modelle kauft, kann sich über einen niedrigeren Verbrauch freuen. Auch mit energiesparenden LED-Leuchtmitteln in den Lampen lässt sich einiges an Energie einsparen. Verbraucht ein Gerät weniger Energie, entstehen letztlich auch weniger Emissionen, die der Umwelt schaden. Anhand des sogenannten Eurolabels erkennen Käufer, welcher Energieklasse das entsprechende Gerät zuzuordnen ist - am energieeffizientesten sind die Klassen A, A+ und A++. Spezielle Eco-Programme in Wasch- oder Spülmaschinen tragen zusätzlich dazu bei, dass die entsprechenden Geräte umweltschonend arbeiten. Zwar dauern die Programme zumeist länger als herkömmliche Spül- und Waschprogramme, weil sie mit niedrigeren Wassertemperaturen arbeiten; jedoch sind sie schonender zur Umwelt und genauso gründlich wie die Normalprogramme. Wer zudem auf wirkungsvolle Reinigungsmittel setzt, spart sich darüber hinaus das Nachspülen des Geschirrs oder einen zweiten Waschgang - und vermeidet dadurch einen Mehrverbrauch an Wasser und Reinigungsmitteln. In diesem Zusammenhang sind auch Tipps hilfreich, wie sie die Marke Somat auf ihrer Website gibt; dort erfahren Verbraucher unter anderem, wie sie das passende Reinigungsmittel finden.

Müll richtig trennen

Durch Recycling lassen sich CO2-Emissionen reduzieren, das Plastikaufkommen verringern und Rohstoffe sparen. Damit Recycling funktioniert, ist die korrekte Mülltrennung unerlässlich. Es gibt fünf Sorten von Abfall:

  • Gelbe Tonne (Leichtverpackungen)
  • Schwarze Tonne (Restmüll)
  • Altpapier (Papier und Pappe)
  • Biomüll
  • Altglas

Andere Gegenstände wie Batterien oder defekte elektronische Geräte müssen gesondert entsorgt werden. Wiederverwertbare Verpackungen haben in der Regel den "Grünen Punkt" aufgedruckt. Wer seinen Müll richtig trennt, trägt dazu bei, dass die Sortieranlagen wertvolle, recyclingfähige Materialien herausfiltern können. Das hilft, den Verbrauch fossiler Ressourcen sowie die Umweltbelastung zu verringern. Ein nachhaltiger Lebensstil hängt demnach untrennbar mit der richtigen Müllentsorgung zusammen.