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Wenn ein neuer Mitarbeiter kommt

Willkommen im Team!
Willkommen im Team! FOTO: Monique Wüstenhagen/dpa
Rödermark. Längst nicht alle neuen Mitarbeiter bleiben nach der Probezeit. Ob die Arbeitsbeziehung von Dauer ist, hängt nicht nur davon ab, ob der Neue fachlich etwas kann. dpa/cm

Ebenfalls entscheidend ist: Passt der Neue ins Team? Karriereberaterin Doris Brenner aus Rödermark bei Frankfurt am Main erklärt, welche drei Sachen typischerweise bei der Integration neuer Mitarbeiter falsch laufen:

Unachtsamkeit am ersten Arbeitstag: Für die Abteilung ist es ein regulärer Arbeitstag. Doch für den neuen Mitarbeiter ist der erste Arbeitstag ganz besonders und ein Gradmesser. Alles, was an diesem Tag passiert, wird er mit besonderer Bedeutung aufladen. Um einen guten Start zu haben, sollte die Abteilung deshalb vorbereitet sein. Ist der Arbeitsplatz startklar? Ist seine Mittagspause organisiert, damit er am ersten Tag nicht ganz allein ist? Gibt es vielleicht sogar einen Blumenstrauß? Unachtsamkeit am ersten Arbeitstag könne schon sehr viel kaputt machen, sagt Brenner.

Konzentration allein auf das Fachliche: Damit ein Mitarbeiter nach der Probezeit bleibt, muss er zunächst einmal mit den Aufgaben klarkommen. Bei der Integration neuer Mitarbeiter konzentrieren sich daher sehr viele auf das Fachliche. Fast genauso wichtig ist aber für eine dauerhafte Arbeitsbeziehung, dass der Mitarbeiter sich im Team wohlfühlt. Hilfreich ist es häufig, wenn der Chef einen Kollegen als Paten des Neuen in der Abteilung abstellt. Er ist dann Ansprechpartner für alle Fragen, die auftauchen, und der Neue fühlt sich nicht alleingelassen.

Feedback vom Chef: Viele Vorgesetzte handeln nach der Devise: "So lange ich nichts sage, ist alles okay." Für neue Mitarbeiter ist das eine sehr schwierige Situation. Sie möchten gerne wissen: Wie werde ich von den anderen gesehen? Vorgesetzte erleichtern neuen Mitarbeitern den Start deshalb ungemein, wenn sie ihnen regelmäßig Feedback geben.