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| 02:47 Uhr

Unfallversicherung zahlt nicht bei Hobby-Weiterbildung

Heidelberg. Wer sich beruflich weiterbildet, ist am Fortbildungsort und auf dem Weg dahin gesetzlich unfallversichert. Ob der Arbeitgeber Beschäftigte dabei unterstützt oder ob sie sich auf eigene Faust weiterbilden, spielt dabei keine Rolle. dpa/cm

Darauf weist die Berufsgenossenschaft Rohstoffe und chemische Industrie hin. Mit dem bereits erlernten Job muss die Fortbildung dabei nicht zwingend zusammenhängen. Weiterbildungen für ein Hobby oder aus privatem Interesse fallen aber nicht unter die Regelung: Eine sogenannte berufliche Zweckorientierung müsse erkennbar sein, so die Berufsgenossenschaft. Ein kaufmännischer Angestellter, der einen Schnupperkurs an einer Theaterakademie besucht, sei deshalb zum Beispiel nicht gesetzlich unfallversichert.