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Ratgeber

Berufstätige sollten ihre Stärken benennen können Wer im Job Erfolg haben will, muss wissen, worin er gut ist und Aufgaben machen, die zu diesen Fähigkeiten passen. Doch die eigenen Vorzüge zu benennen, fällt vielen schwer. dpa/cm

"Viele sind mit sich sehr kritisch und sehen kaum Stärken", sagt Karrierecoach Walter Feichtner aus München. Andere machen sich keine Gedanken darüber, weil sie etwa stark in der Jobroutine stecken. Doch wer sich weiterentwickeln will, sollte wissen, was er kann. Hilfreich sei laut Feichtner, eine Liste der eigenen Erfolge zu machen. Was hat gut geklappt in der Vergangenheit? Was habe ich schon erreicht? Welche Fähigkeiten brauchte ich dabei?

Bewerbungsgespräch aus Sicht des Personalers durchspielen

Jugendliche kommen im Bewerbungsgespräch oft besser zurecht, wenn sie mal in die Personalerrolle geschlüpft sind. Worauf kommt es dem eigentlich an? Ein neues Onlinespiel des Bundesinstituts für Berufsbildung (Bibb) bietet Schülern diese Möglichkeit. Unter dpaq.de/CXoY5 (Modul 4) stellen sich dem Nutzer verschiedene fiktive Bewerber vor. Der soll dann entscheiden, wen er nehmen will. Außerdem finden Ausbildungsplatzsuchende auf dieser Internetseite Tipps, wie sie auf einige typische Fragen am besten antworten.

Bei Auslandsreisen besteht Anspruch auf ärztliche Vorsorge

Wer für die Firma ins Ausland reist, hat Anspruch auf eine arbeitsmedizinische Vorsorge. Das gilt zumindest dann, wenn vor Ort mit besonderen klimatischen Belastungen und Infektionsgefährdungen zu rechnen ist. Darauf weist der Tüv Rheinland hin. Unter Umständen muss sie sogar ein besonders qualifizierter Betriebsarzt oder ein Tropenmediziner machen. Außerdem sollte man darauf achten, mit den Vorbereitungen für die Reise nicht zu spät zu beginnen. Sechs bis acht Wochen vor dem Start sind ideal. Denn muss etwa ein Impfschutz aufgefrischt werden, braucht das eine gewisse Vorlaufzeit. Nicht nur vor Antritt einer Geschäftsreise haben Beschäftigte übrigens Anspruch auf eine Vorsorgeuntersuchung - bei der Rückkehr muss der Arzt sie ebenfalls anbieten.

Beim Studienabbruch hilft Studienberatung bei Formalitäten

Wer über einen Studienabbruch nachdenkt, sollte sich mit der Studienberatung der Hochschule besprechen. Die Experten können nicht nur bei der Entscheidungsfindung helfen, erklärt die Bundesarbeitsagentur in ihrem Magazin "Abi Extra - Dein Weg in Studium und Beruf" (Ausgabe 2015/2016). Sie wissen auch, welche Fristen und Formalitäten zu wahren sind. Ein Beispiel: Wer im bereits begonnenen Semester abbrechen will, sollte das möglichst bis zum Ende des ersten Vorlesungsmonats machen. Das Semester wird dann noch nicht angerechnet, und die Semestergebühr wird oft noch erstattet.