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Namenskürzel statt Unterschrift reicht auf Arbeitsvertrag nicht aus

Berlin. Arbeitgeber und -nehmer müssen einen befristeten Arbeitsvertrag mit ihrem Namen unterschreiben. Lediglich ein Kürzel anzugeben, ist im Zweifelsfall nicht ausreichend. dpa/cm

Darauf weist der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) hin. Er bezieht sich auf ein Urteil des Bundesarbeitsgerichts (Az.: 7 AZR 924/12).

In dem verhandelten Fall stritten Arbeitgeber und -nehmer darüber, ob eine Befristung wirksam ist. Das ist nur der Fall, wenn sie schriftlich vereinbart wurde. Der Arbeitnehmer bestritt das. Der Arbeitgeber konnte wiederum nur ein mit "Entwurf" überschriebenes Papier vorlegen. Dieses hatte der Mitarbeiter unterschrieben. Der Arbeitgeber hatte mit den Buchstaben "Ba" und "Ei" gegengezeichnet.

Das BAG sah die Unterzeichnung mit den Buchstabenkürzeln als nicht ausreichend an. Erforderlich sei die Unterzeichnung mit dem ganzen Namen. Der DIHK empfiehlt deshalb, Arbeitsverträge immer in zwei Exemplaren auszufertigen und von beiden Parteien vollständig unterschreiben zu lassen .