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| 14:21 Uhr

Glasindustrie
Möglichkeiten-Vielfalt der Glasindustrie auf der glasstec entdecken

Beeindruckende Perspektive: Wolkenkratzer mit riesigen Glasfronten zählen in allen Großstädten zum Standard. Auf der glasstec informieren sich Interessierte jedes Jahr über neue Möglichkeiten des High-Tech-Werkstoffes.
Beeindruckende Perspektive: Wolkenkratzer mit riesigen Glasfronten zählen in allen Großstädten zum Standard. Auf der glasstec informieren sich Interessierte jedes Jahr über neue Möglichkeiten des High-Tech-Werkstoffes. FOTO: pixabay.com / jplenio
Im Oktober findet in Düsseldorf bereits zum 25. Mal die Weltleitmesse der Glasbranche statt. Auf der glasstec haben Besucher die Möglichkeit, die Vielfalt der Glasbearbeitung, der Glasprodukte sowie der Glasveredelung kennenzulernen.

Besondere Themen stellen in diesem Jahr vor allem die Industrie 4.0, Dünnglas, Fassaden sowie smarte Gläser dar. Auf der Messe tummeln sich über 1.000 Aussteller aus mehr als 50 Ländern, um die neuen Innovationen der Glas-Industrie einer breiten Masse zugänglich zu machen. Auch die Firma LiSEC ist in diesem Jahr wieder dabei und zeigt beispielsweise Produkte aus den Bereichen Flach- und Verbundglas unter dem Motto "We innovate for your success".

Der Boom der Glasbranche: Umsatz und Arbeitsmarkt wachsen

In den letzten Jahren konnte die Glasindustrie ein deutliches Plus verzeichnen. Sowohl der Umsatz als auch das Interesse an der Branche wuchsen. Zum größten Teil ist dies dem Werkstoff an sich zu verdanken: Glas ist nicht nur ein kleines Allround-Talent für Forschung, Wissenschaft, Architektur und weitere Branchen, sondern vor allem ein Werkstoff, der in der Zukunft Bestand hat. Kein Wunder, dass dadurch nicht nur der Umsatz, sondern auch die Beschäftigungsverhältnisse in der Glasindustrie stetig zunehmen. Wer gerade einen Neustart im Berufsleben plant, ist in der Glasbranche gut aufgehoben. Arbeits- und Ausbildungsplätze stehen in rund 400 Unternehmen zur Verfügung und wie die glasstec im Oktober zeigen wird, kommen weitere Bereiche für die Glasindustrie in der Zukunft dazu.

Möglichkeiten und Innovationen auf der glasstec kennenlernen

Wie eingangs erwähnt, präsentiert sich der Glas-Experte LiSEC auf der glasstec in diesem Jahr mit spannenden Produktinnovationen. Schwerpunkte hat das Unternehmen in den Bereichen Zuschnitt, Bearbeitung, Laminieren und Isolierglasfertigung gesetzt. LiSEC zeigt sich außerdem mit einem ganz besonderen Messestand. Die 2.300 m² präsentieren Schwarz-Weiß-Fotos von LiSEC Mitarbeitern, die die ausgestellten Anlagen bauen. Neben den beiden Hochleistungsanlagen für Flach- und Verbundglas-Zuschnitt sind auch eine Laminier- und Biegeanlage sowie ein automatischer Butyl Extruder und eine Bearbeitungslinie mit Wasserstrahltechnologie am Messestand zu entdecken. Die global tätige LiSEC-Gruppe ist auf der glasstec genau richtig, denn hier trifft Innovation auf neue Maßstäbe. Es versammeln sich professionelle Hersteller, die ihren Fokus auf die Top-Wachstumsmärkte der Glasbranche legen. Aus diesem Grund beteiligt sich LiSEC beispielsweise auch an der diesjährigen Veranstaltung "Technology - Vernetzte Produktion und neue Technologien" auf der glasstec. Themen, die hier zur Sprache kommen, sind beispielsweise die Digitalisierung der Glasindustrie in puncto Anwendung. Von Flachglas über Solartechnik bis hin zu Fahrzeugglas, LED Technologie und Glasfasern erhalten die Besucher einen umfassenden Einblick in die technischen Innovationen der Glasindustrie.

Glasbearbeitung früher und heute

Ein großer Schwerpunkt der glasstec stellt die Glasbearbeitung dar. Heute sind sehr innovative Techniken und Prozesse möglich, doch das war nicht immer so. Die Bearbeitung von Glas hat eine lange und spannende Historie. Im Jahr 1.000 nach Christus wurde das erste Mal ein Fenster aus Glas produziert, existent ist der Werkstoff allerdings schon viel länger. Ohne Menschenhand geformtes Glas entstand durch große Hitze beispielsweise durch das Schmelzen von Quarzsand. Naturphänomene wie Blitzeinschläge und Vulkanausbrüche "stellten" so bereits früh Glas her. In jedem Jahrhundert wurden Herstellung und Bearbeitung von Glas aktualisiert und verbessert. Eines blieb jedoch eine Weile gleich: Die Zufuhr von Hitze war lange Zeit ein wichtiger Faktor, um das Glas zu formen. Noch heute benutzen beispielsweise Glasbläsereien ein hohes Maß an Wärme, um Vasen und Kunstwerke aus Glas zu fertigen.

Die sogenannte Glasmacherpfeife, welche heute noch in den Glasbläsereien zum Einsatz kommt, wurde um 200 vor Christus in Syrien erfunden, um aufwendige Glasformen zu designen. Eine der berühmtesten Regionen für hochwertiges Glas und eine unvergleichliche Qualität ist Murano. Die vorgelagerte Insel Venedigs ist noch heute berühmt für das Murano Glas.

Diese kunstvolle Art der Glasbearbeitung finden Interessierte in traditionellen Glasbläsereien.
Diese kunstvolle Art der Glasbearbeitung finden Interessierte in traditionellen Glasbläsereien. FOTO: pixabay.com / Free-Photos

Wer sich in diesem Jahr auf die glasstec begibt, stellt fest, wie stark sich die Produktion, Bearbeitung und Veredelung von Glas verändert haben. Doch nicht nur das, denn auch der Werkstoff selbst ist zu einem echten High-Tech-Produkt avanciert. Heute bestehen wenige Bereiche, die das Material noch nicht erobert hat. Sogar die heutige Telekommunikation erfährt eine vorteilhafte Modernisierung durch den vielseitigen Werkstoff, indem er dank ultrastarker Lichtdurchlässigkeit als Glasfaser für superschnelles Internet sorgt.

Die Hinwendung zum Hightech-Werkstoff realisiert sich nach und nach in vielen Branchen

Schon länger planen verschiedene Branchen und Industrien, sich von schädlichen Plastik-Verpackungen zu verabschieden. Besonders Supermärkte und Discounter sind derzeit im Wandel. Glas kommt schon lange als beliebtes Verpackungsmaterial für Lebensmittel und Getränke infrage. Behälterglas bietet gegenüber anderen Verpackungen verschiedene Vorteile:

  • Optik: Verbraucher empfinden Lebensmittel in Glasverpackungen als appetitlich. Außerdem sorgen beispielsweise bunte Gläser auch nachhaltig für eine schöne Optik. Wenn die Verpackung gereinigt wurde, dienen die Gläser häufig als natürliche Deko.
  • Geschmack: Im Gegensatz zu anderen Verpackungsarten nehmen die Lebensmittel, die in Glas verpackt sind, keinen anderen Geschmack an. Glas erhält das ursprüngliche Aroma und natürlich in diesem Zusammenhang auch die Frische der verpackten Inhalte.
  • Gesundheit: Während Plastik und Kunststoffe teilweise giftige Schadstoffe absondern, sind Verpackungen aus Glas gesundheitlich unbedenklich. Hier kommt ein ganz wichtiger Vorteil zum Tragen: Glas ist sicher.
  • Umweltfreundlich: Wie bereits erwähnt, sind Glasverpackungen beliebte Dekorationen nach dem Gebrauch. Sie werden weniger häufig weggeschmissen als Plastikverpackungen. Aus diesem Grund ist Glas freundlicher für die Umwelt. Außerdem lässt es sich vollständig recyceln, sodass Altglas zu den wichtigsten Bestandteilen neuer Glasverpackungen zählt. Jedes neue Produkt besteht zu meh r als 50 Prozent aus alten Glasscherben. Bei manchem Farbglas sogar fast zu 90 Prozent. Zudem ist der Werkstoff nach Belieben immer wieder einschmelzbar - ohne dabei einen Verlust der Qualität zu erleiden.

Wer in diesem Jahr noch mehr über die Möglichkeiten der Glasindustrie erfahren will, sollte sich ein Ticket für die glasstec in Düsseldorf sichern. Hier erfahren Interessierte alles über die gläserne Vielfalt des besonderen Hightech-Werkstoffes.