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| 02:50 Uhr

Mögliche Scheinselbstständigkeit früh ansprechen

München. Freiberufler sollten von sich aus auf die Gefahr einer möglichen Scheinselbstständigkeit achten. Wenn die Rentenversicherung das Verhältnis zu einem Auftraggeber entsprechend einstuft, drohen dem Auftragnehmer zwar keine direkten Konsequenzen. dpa/cm

Seinen Auftrag ist er aber vermutlich los. Andreas Lutz vom Verband der Gründer und Selbstständigen (VGSD) rät daher, bei Anzeichen für eine Scheinselbstständigkeit früh das Gespräch zu suchen.

Scheinselbstständig ist laut Gesetz, wer gegenüber seinem Auftraggeber weisungsgebunden und in seine organisatorischen Abläufe eingebunden ist. Was das genau bedeutet, ist nicht klar definiert, es gibt aber eine Reihe von Kriterien. Wichtig ist zum Beispiel, ob Selbstständige mehrere Kunden haben, für die sie auch gleichzeitig arbeiten. Und wer ständig bei seinem Auftragnehmer arbeitet und dort vielleicht sogar seine Arbeitszeit erfassen oder seine Abwesenheit melden muss, gilt ebenfalls schneller als scheinselbstständig.