Das Franchising-System: Rechtliche Aspekte im Detail

Beim Franchising geht es um die Nutzung eines bereits bestehenden Geschäftsmodells. So bieten zahlreiche Firmen Interessierten an, das eigens etablierte Modell auch im Ausland zu nutzen. Zu den ganz großen Unternehmen zählen hier zum Beispiel Mc Donald’s, Burger King oder auch die Fisch-Gastrokette Nordsee. Es muss jedoch nicht unbedingt ein Gastronomiebetrieb sein. Auch in anderen Branchen, wie etwa der Immobilienbranche besteht die Möglichkeit des Franchisings. Der große Vorteil für den Franchisenehmer: Die Geschäftstätigkeit läuft normalerweise ohne eigenen Kapitaleinsatz ab. Dafür sind die Vorgaben des Franchisegebers in Sachen Marken- und Arbeitskonzept meist sehr genau einzuhalten. Ein weiterer Vorteil ist zudem, dass die persönliche Haftung des Franchisenehmers in der Regel beschränkt ist. Eine allgemein gültige Regelung des Franchisings gibt es jedoch nicht. Es kommt sehr stark auf die individuellen Absprachen im Vertrag an. Nur hieran lässt sich erkennen, was der Franchisegeber erwartet und welche Verpflichtungen vom Franchisegeber zu erfüllen sind. Es ist daher zu empfehlen, die einzelnen vertraglichen Bedingungen von einem Anwalt vor Unterschrift genau prüfen und sich dementsprechend beraten zu lassen. Gerade wer noch keine Erfahrungen auf dem Gebiet der Selbständigkeit bzw. des Franchising hat, sollte in jedem Fall die Dienste eines Rechtsbeistandes in Anspruch nehmen.

Unterstützung im Ausland suchen

Bei dem Neustart ins Franchising bzw. in die Selbständigkeit gibt es vieles zu beachten, darunter viele „Kleinigkeiten“, die dennoch Berücksichtigung finden müssen. Es kann daher nicht schaden, auch im Ausland vor Ort jemanden zu haben, der einem im Notfall mit Rat zur Seite steht. Ein passendes Beispiel für gelungenes Franchise ist das Immobilienunternehmen Dahler & Company Mallorca. Diese haben sich als Franchise des deutschen Hauptsitzes auf die Vermittlung und Verkauf von Luxusimmobilien auf Mallorca spezialisiert. Natürlich profitiert das Unternehmen auf der Insel von dem bestehenden Franchisesystem in deutschen Städten. So kann das Konzept einfacher auf das Ausland übertragen werden. Wichtig ist, dass sich kundige Unterstützung geholt wird – egal, ob im In- oder Ausland. Auf Mallorca ist das zum Beispiel die erfahrende Beraterin Susanne Heibl, die vor über 30 Jahren selbst auf die Insel ausgewandert ist.