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Haushaltshilfe anmelden hilft Steuern sparen

Wer seine Haushaltshilfe ganz legal auf Minijobbasis beschäftigt, kann das beim Finanzamt angeben.
Wer seine Haushaltshilfe ganz legal auf Minijobbasis beschäftigt, kann das beim Finanzamt angeben. FOTO: dpa
Bochum. Ob zum Putzen, Kochen, Einkaufen oder für die Kinderbetreuung – immer mehr Haushalte setzen auf bezahlte Hilfe. Viele Haushaltshilfen arbeiten dabei auf Minijob-Basis. dpa/cm

Als Minijob gilt eine Arbeit, wenn dabei nicht mehr als 450 Euro im Monat verdient werden. Wer seine Haushaltshilfe bei der Minijob-Zentrale anmeldet, kann einen Teil der Kosten von der Steuer absetzen. Dafür haben auch Minijobber Anspruch auf Urlaub, Lohnfortzahlung im Krankheitsfall und Mindestlohn.

Eine Haushaltshilfe anzumelden ist einfach: Auf der Homepage der Minijob-Zentrale ( www.minijob-zentrale.de ) findet sich ein Formular, der sogenannte Haushaltsscheck, der von Arbeitgeber und Arbeitnehmer ausgefüllt und unterschrieben werden muss. Die Minijob-Zentrale übernimmt dann die Anmeldung bei den Sozialversicherungen.

Im Gegenzug erteilt der private Arbeitgeber der Minijob-Zentrale eine Einzugsermächtigung für alle fälligen Abgaben. Darin enthalten sind Beiträge zur Renten- und Krankenversicherung, eine Pauschalsteuer und der Beitrag für eine Unfallversicherung, die die Minijob-Zentrale abschließt. Der Arbeitnehmer muss nichts weiter zahlen. Der Arbeitgeber kann 20 Prozent seiner Kosten direkt von seiner Steuerschuld abziehen. Bis zu 510 Euro könnten Privathaushalte so jährlich absetzen.