Darauf weist der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft hin.

Wenn Steuerpflichtige also die Kosten für die Arbeitsmittel bereits steuerlich geltend gemacht haben, müssen Arbeitnehmer den Entschädigungsbetrag in der nächsten Steuererklärung als negativen Wert bei den Werbungskosten angeben.

Freiberufler oder Selbstständige geben die Summe als negative Betriebskosten an. Nur dann dürfen die Aufwendungen für den neuen Gegenstand wieder steuerlich geltend gemacht werden.

Eine andere Möglichkeit für Arbeitnehmer: Sie ziehen die Versicherungssumme von den Kosten für den neu gekauften Laptop oder die Brille ab und geben nur die Differenz erneut bei den Werbungskosten an.

Meistens gilt: Entsteht privat ein Schaden, muss der Steuerzahler die Entschädigungszahlung nicht beim Finanzamt melden. Und zwar egal, wie hoch die Summe vom Versicherer ist.