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| 15:15 Uhr

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Der Laserdrucker im Büro: So können Sie beruhigt drucken

FOTO: pixabay.com / tookapic
Im beruflichen Alltag agieren viel Menschen mit einem Drucker. Schließlich müssen Formulare, Zeichnungen und vieles mehr gedruckt werden. Immer wieder kommt es dabei zu Beschwerden durch die Arbeitnehmer.

Da ein Laserdrucker, bei falscher Handhabung, krank machen kann.

Dies liege an der angeblichen Emission der Laserdrucker und Kopierer. Während des Ausdruckvorgangs gelangen nicht alle Farbpartikel auf das Papier. Einige Bestandteile können aufgrund der Schnelligkeit des Druckprozesses in die Umluft geschleudert werden. Hierdurch gelangen Sie in die Atemwege.

Woraus besteht Druckertinte?

Im herkömmlichen Bürodrucker kommt das Piezo-Verfahren zum Einsatz. Die Tinte, welche hierfür eingesetzt wird, besteht aus zahlreichen Farbpigmenten oder Farbstoffen. Eine Tinte, die im Büro zum Einsatz kommt, besteht zu circa 2,5 bis 5% aus diesen Farbstoffen. Der Hauptbestandteil der Tinte ist jedoch Wasser, welche diese Pigmente zu einer Flüssigkeit macht.

Um die Lebensdauer der Tinte, sowie ihre Qualität zu erhöhen, werden zahlreiche Additive zu der Tinte gemischt. Um das Eintrocknen der Tinte innerhalb der Patrone zu verhindern, müssen Stoffe wie Ethylenglykole, Glycerin oder Polyethylenglykole zum Einsatz kommen. Weiterhin muss die Oberflächenspannung der Tinte einstellbar gemacht werden. Nur so kann die Farbe optimal auf das Papier aufgetragen werden, sich setzen und eintrocknen. Dies gelingt den Herstellern durch die Zugabe von Natriumlaurylsulfat oder Acetylenglykole. Als letzte Substanz kommen Proxel GXL oder Preventol in die Tintenmischung. Schließlich dürfen sich innerhalb der Druckerpatrone oder nach dem Ausdrucken auf dem Papier keine Bakterien oder Pilze bilden.

Während des Druckvorgangs werden gezielt winzige Mengen der Farbe auf das Papier gespritzt, wo es anhaftet und zu einem sauberen Ausdruck führt.

Damit Ihr Drucker von langer Lebensdauer profitiert wird der Tinte meist noch ein Korrosionsschutzmittel zugefügt. So werden Metallteile innerhalb des Druckkopfes geschützt.

So entsteht kein Gesundheitsrisiko

Zwar werden Pigmente in Form von Staub aus dem Drucker geschleudert, doch muss dies keine Gesundheitsgefahr bedeuten. Wichtig ist, dass einige Regeln eingehalten werden, wenn der Drucker zum Alltag im Büro gehört.

So sollte ein Drucker nur dann im Büro stehen, wenn dieses eine ausreichende Fläche sowie druckernahe Belüftungsmöglichkeiten aufweist. Ist dies nicht der Fall, sollte der Drucker in einem separaten Raum oder im Flur aufgestellt werden. Lüften Sie regelmäßig in den Bereichen, in denen der Drucker zum Einsatz kommt. Vor allem während des Druckprozesses sollte ein Fenster in direkter Nähe geöffnet werden.

Zudem kann ein Nachrüstung durch Feinstaubfilter eine große Menge an schädlichen Partikeln, noch vor der Freigabe in die Luft, auffangen.