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| 09:31 Uhr

Der erste Eindruck zählt: Bewerbungsschreiben & -gespräch

Bildrechte: Flickr Muster-Bewerbung Dirk Vorderstraße CC BY 2.0 Bestimmte Rechte vorbehalten
Bildrechte: Flickr Muster-Bewerbung Dirk Vorderstraße CC BY 2.0 Bestimmte Rechte vorbehalten FOTO: Flickr
Eine Bewerbung rausschicken, die im Gedächtnis bleibt, und beim persönlichen Gespräch einen bleibenden positiven Eindruck hinterlassen, das will wohl jeder Jobsuchende. Gute Bewerbungen können Türen öffnen. Wir haben für Sie einige wichtige Dinge zusammengefasst, die Sie für eine gute Bewerbung beachten müssen.

Das Bewerbungsschreiben: Der erste Schritt

Die schriftliche Bewerbung ist der erste wichtige Schritt, um überhaupt zum Vorstellungsgespräch eingeladen zu werden. Sie besteht in der Regel aus einem Anschreiben, welches im Optimalfall eine Seite umfasst, einem tabellarischen Lebenslauf und dem Anhang mit Zeugnissen. Der Lebenslauf sollte nicht mehr als zwei DIN-A4-Seiten umfassen, daher sollte man sich vorher genau überleben, was man schreibt. Unnötige Informationen, welche nicht jobrelevant sind, können weggelassen werden, um Platz zu sparen. Die Bewerbungsunterlagen sind wie eine Visitenkarte. Individuelle und auf den Arbeitgeber zugeschnittene Formulierungen sind daher besonders wichtig und gut für den ersten Eindruck. Auch der optische Aspekt ist hierbei natürlich ausschlaggebend.

Schriftbild: Gut lesbar sind Schriftarten wie z. B. Arial, Verdana oder Times New Roman.Schriftgröße: Zwischen 10 Punkt für den Text und 12 Punkt für die Überschriften.Bewerbungsfoto: Vom Fotograf erstellt, Gesichtsausdruck freundlich, sorgfältig gekleidet. Foto im Lebenslauf oben.Um sich mit seiner Bewerbungsmappe von anderen Bewerbern abzuheben, sollte man seine Mappe mit Bedacht wählen. Eine Möglichkeit ist, seine Bewerbungsunterlagen in einem Copyshop mit einer Drahtspirale binden zu lassen. Weitere Tipps für eine kreative Bewerbung finden Sie hier .

Bewerbungen per E-Mail

In der heutigen Zeit werden vermehrt auch Bewerbungen via E-Mail akzeptiert und sogar gern gesehen. Auch wenn das erst einmal einfacher und unkomplizierter klingt, gibt es auch hier einiges zu beachten. Für die Bewerbung per E-Mail fügt man alle Bewerbungsunterlagen als digitale Datei zusammen und versendet diese als Anhang in einer Mail. Das geht schneller als der Versand per Post und ist dabei noch günstiger und umweltfreundlicher. Natürlich ist es wichtig, die angehängte PDF angemessen zu benennen. Man sollte sowohl den Vor- als auch den Nachnamen nutzen, damit einem das Dokument genau zugeordnet werden kann. Auch der Betreff der Nachricht sollte möglichst so gewählt sein, dass der volle Name und die Stelle, auf die man sich bewirbt, genannt sind. Natürlich benötigt die E-Mail auch ein Anschreiben, welches auf keinen Fall dasselbe wie der Mail-Text der Bewerbung sein sollte. Es reichen hier einige wenige Sätze. Um möglichst professionell aufzutreten, sollte man auch von einer seriösen de-Mail-Adresse versenden, wie man sie bei großen Mail-Anbietern wie 1&1 bekommt.

Das Vorstellungsgespräch: Die nächste große Hürde

Wie bei mündlichen Prüfungen ist man auch bei Vorstellungsgesprächen natürlich besonders aufgeregt. Mit etwas Vorbereitung wird es aber auch kein Problem mehr sein, diese Hürde im Bewerbungsprozess zu nehmen. Wer es zum Bewerbungsgespräch schafft, sollte die Tage davor ausführlich Zeitung lesen oder Nachrichten schauen. Immer öfter werden nämlich auch tagesaktuelle Fragen gestellt. Des Weiteren sollte man sich gut über das Unternehmen informieren. Auch auf typische Fragen kann man sich im Vorhinein vorbereiten, etwa:

Warum haben Sie sich bei uns beworben?Was wissen Sie über unser Unternehmen?Warum denken Sie, die richtige Besetzung für diese Stelle zu sein?Was sind Ihre persönlichen Stärken und Schwächen?Natürlich gibt es auch so einige Verhaltensregeln für ein Bewerbungsgespräch . Pünktlichkeit ist einer der wichtigsten Punkte, schließlich möchte man ja von Anfang an einen guten Eindruck machen. Höflichkeit und Aufmerksamkeit sind weitere Dinge, die man beachten sollte.

Diskussionsthema: Anonyme Bewerbung

Leider ist es auch in Deutschland teilweise immer noch gängig, Bewerber aufgrund der Erscheinung, des Namens, der Herkunft oder des Geschlechts abzulehnen. Trotz ausreichender Qualifikation werden potenzielle Bewerber oft erst gar nicht zum Gespräch eingeladen. Meist liegt die Ursache dafür nicht in böser Absicht, sondern in tiefsitzenden Vorurteilen, welche den Personaler auf vorbewusster Ebene beeinflussen. Bei einer anonymisierten Bewerbung geht es hingegen ausschließlich um die Leistungen der Person. Sämtliche personenbezogene Daten werden hierbei nicht erwähnt. Weitere Informationen zur anonymen Bewerbung finden Sie hier .