Darauf weist Nathalie Oberthür hin, Fachanwältin für Arbeitsrecht in Köln.

Für Schulungen, die für die Betriebsratsarbeit erforderlich sind, gibt es bei der Dauer der Freistellung grundsätzlich keine Obergrenze. Anders ist es dagegen bei Weiterbildungen, die nützlich, aber nicht für die konkrete Betriebsratsarbeit erforderlich sind. Für Letztere haben Betriebsräte einen Anspruch auf bezahlte Freistellung in Höhe von drei Wochen (Paragraf 37 Betriebsverfassungsgesetz) pro Amtszeit. Bei erstmals gewählten Betriebsratsmitgliedern sind es vier Wochen.