Das berichtet die Zeitschrift "Personalmagazin" (Ausgabe 11/2015). Zur Kündigung berechtigt sind alle Personen, die im Handelsregister als Vertreter des Unternehmens aufgeführt werden. Außerdem zählt der Personalleiter dazu, erläutert Nathalie Oberthür, Fachanwältin für Arbeitsrecht in Köln.

Ein Stellvertreter etwa vom Personalleiter kann die Kündigung nur aussprechen, wenn er eine Vollmacht dazu hat. Das Originaldokument mit der Vollmacht muss er dem Mitarbeiter bei der Kündigung vorlegen. Macht er das nicht, kann der Beschäftigte die Kündigung wegen fehlender Vollmachtsvorlage zurückweisen.