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| 10:47 Uhr

Klimaanlagen im Vergleich
Worauf kommt es bei der geeigneten Klimaanlage an?

 Bei einem Monoblock-Klimagerät wird die warme Abluft mit einem Schlauch über das Fenster nach draußen geleitet. Foto: TÜV Rheinland/dpa-tmn
Bei einem Monoblock-Klimagerät wird die warme Abluft mit einem Schlauch über das Fenster nach draußen geleitet. Foto: TÜV Rheinland/dpa-tmn
Köln. Optisch betrachtet gibt es bei Klimageräten vor allem einen Unterschied: Muss man einen Kasten an der Außenwand installieren oder nicht? Es steht aber noch mehr dahinter: dpa

Gibt es zwei Teile, handelt es sich um ein Split-Gerät. Ein Teil davon ist fest im Raum installiert und durch Leitungen für das Kühlmittel mit dem Teil im Außenbereich verbunden. Der Vorteil: Der oft laute Kompressor steht draußen, wodurch das Gesamtsystem im Betrieb deutlich leiser für die Nutzer ist als Monoblockgeräte. Der Tüv Rheinland rät daher im Schlaf- oder Wohnzimmer zu dieser Variante.

Außerdem seien Split-Klimageräte im Allgemeinen wirkungsvoller und effizienter als die zweite Variante, die Monoblock-Geräte. Aber sie sind auch teuer und aufwendiger zu installieren. Der Tüv empfiehlt, sie nur von einem Fachmann aufbauen zu lassen, da hier auch baurechtliche Vorschriften beachtet werden müssen.

Monoblock-Geräte kann man dagegen einfach überall hinstellen, wo gerade etwas Abkühlung gebraucht wird. Ihre warme Abluft wird mit einem Schlauch durch ein gekipptes Fenster abgeleitet. Der Nachteil: Dadurch kommt wieder warme Luft von außen in den Wohnraum, erläutert der Tüv. Das steigert den Energieverbrauch der Anlage.