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| 08:45 Uhr

Ordnungs-Tipp
Wohnung ausmisten? So geht es

Wenn man eine Wohnung ausmisten möchte, so steht man vor einer gewaltigen Herausforderung. So manch einem wird erst bewusst, wie viel man sich in den letzten Jahren angeschafft hat. Überraschenderweise sind viele Gegenstände gar nicht mehr zu gebrauchen.

Sie werden nach dem Kauf einmal eingesetzt und anschließend liegen sie im Regal und das jahrelang. Zu viele Gegenstände in der Wohnung zu besitzen hat keinen guten Einfluss auf das Wohlbefinden. Man kann sogar viel Unruhe spüren. Weiterhin kann man sich nicht richtig konzentrieren. Besonders diejenigen, die vorzugsweise zu Hause in ihrem Home-Office arbeiten, werden sich daran stören, wenn zu viele Gegenstände überall herumliegen. Aus diesem Grund wird es irgendwann an der Zeit sich von einigen Gegenständen zu trennen. Doch wie geht das?

Den Anfang finden

Der Anfang ist unheimlich schwer. Man muss versuchen sich am Anfang zu überwinden. Abhängig wie groß der Haushalt ist, weiß man sicherlich gar nicht wie und wo man starten soll. Eine gute Verfahrensweise ist es in kleinen Projekten zu denken. Das kurzfristige Ziel sollte ja nicht sein, die ganze Wohnung zu entrümpeln. Vielmehr sollte man in kleinen Schritten denken. Man beginnt also mit einem kleinen Teil, d. h. dem Kleiderschrank. Anschließend geht man zum Keller über, dann zum Arbeitszimmer, dann zum Badezimmer und dann zu den restlichen Gegenständen.

Für diesen Prozess sollte man sich etwa eine Stunde Zeit nehmen. Weiterhin sollte man sich vorab darüber informieren, wo man seinen Krempel loswerden kann. Für diese Zwecke gibt es Abnahmestellen. Ist der Tag nun endlich gekommen, so startet man mit einem kleinen Projekt. Dazu räumt man alles aus und legt es auf den Boden. Anschließend nimmt man jeden Gegenstand in die Hand und entscheidet, was damit passieren soll. Nun räumt man nur das wieder ein, was man behalten möchte.

Wie man die richtige Entscheidung trifft

Es klingt zwar einfach sich gegen bestimmte Gegenstände zu entscheiden, jedoch kann das auch sehr anstrengend sein. Die folgenden Fragen können die finale Entscheidung unterstützen:

Ist es kaputt?

Wenn der Gegenstand kaputt ist, dann folgt die nächste Frage: Lohnt sich eine Reparatur? Wenn dies der Fall sein sollte, kann man das Objekt reparieren lassen. Dabei sollte der Preis aber angemessen sein, ansonsten sollte der Gegenstand entsorgt werden. Abhängig von dem Gegenstand kann es sogar sein, dass du für einige Produkte noch etwas Geld bekommst. Zwar muss das nicht viel sein und es wird dich auch nicht reich machen, dafür aber kannst du am Ende eine stolze Summen zusammenbekommen, wenn du gleich mehrere Gegenstände verkaufst.

Funktioniert es gut?

Jeder Gegenstand hat die Aufgabe unser Leben ein Stück besser zu machen. Ansonsten brauchen wir diesen Gegenstand nicht. Es gibt Dinge, die schaffen es nicht. Ein Smartphone beispielsweise, welches zu langsam ist, braucht man sicherlich nicht. Produkte, die einen frustrieren, sollten verkauft werden. DVDs, CDs und Dias können auch noch funktionieren. Man kann die Inhalte auf einen PC übertragen oder sie verkaufen. Darüber hinaus kann man Dias digitalisieren und sie anschließend auf CD brennen oder auf den Computer übertragen.

Hat man es doppelt?

Es gibt Dinge, die man gleich doppelt oder sogar dreifach in seinem Schrank herumliegen hat. Wozu braucht man zum Beispiel 40 Kugelschreiber, wenn man alle sechs Monate einen neuen nutzt? Dann noch die vier Dosenöffner in der Schublade und die zwei kleinen Handys. Diese Dinge braucht man nicht mehr. Auch beim Geschirr kann man einige Abstriche machen und nur das behalten, was zur Größe des Esstischs passt. Der Rest kann entsorgt werden.

Wann hat man es zuletzt eingesetzt?

Manche Dinge liegen bereits so lange herum, dass man sich gar nicht mehr daran erinnert, wann man sie zum letzten Mal benutzt hat. Der einzige Zweck dieser Gegenstände liegt darin, dass man sie vielleicht irgendwann mal braucht. Man kann ja nie wissen. Dies sind aber die schlimmsten Dinge. Sie sind sehr belastend, weil sie nur für eine Situation gebraucht werden, die mit großer Sicherheit niemals eintreten wird.