ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
| 13:29 Uhr

Tipps für erholsamen Schlaf

FOTO: CC0 Public Domain | Pixabay | Myriams
Wohl kaum etwas kann einem so den gesamten Tag vermiesen wie schlechter Nachtschlaf. Kein Wunder, schließlich regeneriert der Körper sich vor allem im Schlaf. Wird dieser gestört oder verläuft unruhig, so fehlen Körper und Geist die notwendige Erholung.

Damit Sie zu einem erholsameren Nachtschlaf finden und sich am Folgetag fit und vital fühlen, haben wir einige Tipps zusammengetragen, die sich einfach und schnell umsetzen lassen.

Wie man sich bettet, so liegt man

Die eigene Schlafstatt ist mit Sicherheit ein zentraler Ort im Leben, doch leider erfährt sie nicht die notwenige Aufmerksamkeit, die sie verdient hat. Für viele ist das Bett nur ein Gebrauchsgegenstand und kaum mehr als eine Notwendigkeit. Wer sich aber vergegenwärtigt, wie viel Zeit man pro Tag im Bett verbringt und wie wichtig der Schlaf auch für die wachen Stunden ist, der weiß, dass Bett und Kissen besonderes Augenmerk erfordern. Die Grundlage bildet ein geräumiges Bett mit einem stabilen und komfortablen Lattenrost und einer Matratze, die auf die eigenen Schlafgewohnheiten abgestimmt ist. Je nach Größe, Gewicht und üblicher Schlafposition eignen sich für manche eher harte Matratzen und Roste mit wenig Federung oder eben weiche Matratzen mit viel Spielraum in der Federung. Auch das Kissen spielt eine große Rolle. Es sollte nicht zu weich und nicht zu fest sein und den Kopf exakt so betten, wie man es als angenehm empfindet. Ein falsches Kissen kann schließlich den ganzen Schlaf ruinieren.

Kopf ausschalten und mental Feierabend machen

Ebenso wichtig wie das Bett und die Utensilien ist die eigene Einstellung zum Schlaf. Wer sich zur Nacht bettet, sollte den Tag auch mental abgeschlossen haben. Leider neigen wir modernen Menschen dazu, im Bett noch unnötig über den Tag weiterzugrübeln und verarbeiten dabei die vielfältigen Ereignisse, die wir erlebt haben. Das führt im schlimmsten Fall zu Schlafstörungen . Manchmal hilft es aber, wenn man sich mit Bestimmtheit selbst sagt, dass der abgelaufene Tag nun vorbei ist und es keine Möglichkeit mehr gibt, ihn zu optimieren. Bestenfalls zählt man auf, welche Dinge man geschafft hat und wo man seine Leistung zufriedenstellend empfand. Wer sich abends über verpasste Chancen ärgert, findet nachts eher keine echte Ruhe. Dann steht man am nächsten Morgen unausgeschlafen auf und es beginnt ein Teufelskreis aus Gewissensbissen, Abgeschlagenheit und Unproduktivität. Verzichten Sie aber bitte darauf, den Kopf mit gewissen Substanzen auszuschalten. Weder Alkohol noch Schlaftabletten oder andere Zaubermittel sind auf lange Sicht ein guter Weg zu besserem Nachtschlaf.

Die innere Uhr und der Tag-Nacht-Rhythmus

Einigen wissenschaftlichen Studien zufolge verfügt jeder Mensch über einen angeborenen und somit genetisch bedingten Tag-Nacht-Rhythmus. Dieser variiert offenbar weit stärker, als wir es bislang annahmen. Es gibt also nicht nur Frühaufsteher und Langschläfer, sondern eine Vielzahl Abstufungen dazwischen. In gewisser Weise kann dieser Rhythmus durch Gewohnheit und Training quasi umprogrammiert werden, doch wer wirklich das Optimum aus seiner Produktivität herausholen will, der sollte herausfinden, ob er eher morgens oder abends seine besten Phasen hat. Dummerweise erlaubt uns die recht festgefahrene Arbeitswelt oft nicht, unsere Stärken in puncto Tagesrhythmus wirklich auszuspielen. Selbst bei Schulkindern setzen wir voraus, dass früh aufstehen und zeitig mit dem Unterricht beginnen das Nonplusultra ist. Wer kann, sollte sich gegen diese Annahme wehren, denn wissenschaftlich ist sie kaum haltbar.

Ausschlafen oder geweckt werden

Ach wie schön wäre es, wenn man immer ausschlafen könnte und dann von ganz allein aufwacht, um erst dann in den Tag zu starten, wenn der Körper von sich aus dazu bereit ist. Aus eben erwähnten Gründen ist das aber nur sehr wenigen von uns vergönnt. Alle anderen werden auf eine sehr ungesunde Weise geweckt, nämlich mittels eines Weckers. Dieser erschreckt uns aber nur und zieht uns fast gewaltsam aus der Schlafphase, indem er unser Bewusstsein in Panik versetzt. Wer kann, ersetzt den Wecker durch eine sanftere Art des Weckens. Vielleicht kann Sie ja Ihr Partner sanft wachküssen!?