ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
| 15:27 Uhr

Umzugskosten sparen
Fünf Tipps für einen günstigen Wohnortwechsel

FOTO: pixabay.com / congerdesign
Ein Umzug ist mit viel Aufwand verbunden. Dabei werden nicht nur Nerven und Kraftreserven, sondern auch der Geldbeutel strapaziert.

Welche Kosten auf Umziehende zukommen, lässt sich hier nachlesen. Doch mit den folgenden fünf Tipps, geben Umziehende deutlich weniger Geld für den Wohnortwechsel aus.

1.Doppelte Mietzahlungen vermeiden

Die gesetzliche Kündigungsfrist für Mietwohnungen beträgt drei Monate. Idealerweise legen Umziehende den Kündigungs- und Umzugszeitpunkt so, dass sie Doppelmieten vermeiden und sich der neue Mietvertrag nahtlos anschließt. Wer aufgrund seiner Lebensumstände plötzlich umziehen muss, kommt allerdings meist nicht umhin, eine Doppelmiete in Kauf zu nehmen.

2.Umzugstermin günstig wählen

Die Wahl des Umzugstermins wirkt sich ebenfalls aufs Budget aus. Beispielsweise sparen Umziehende Kosten, indem sie Umzugs-Stoßzeiten vermeiden. Aufgrund der Nachfrage sind Speditionen in den Stoßzeiten, wie beispielsweise an den Wochenenden und um den Monatswechsel herum, teurer. Am günstigsten sind Speditionen in der Regel unter der Woche in den Zeiträumen vom jeweils 6. bis 13. oder 18. bis 24. eines Monats.

3.Ausmisten spart Umzugskosten

Außerdem ist ein bevorstehender Umzug immer eine gute Möglichkeit, nicht benötigten Hausrat auszusortieren. Häufig befinden sich auf dem Dachboden oder im Keller Gegenstände, die im neuen Zuhause nicht mehr benötigt werden. Dieses Aussortieren ist in doppelter Hinsicht sinnvoll: Einerseits minimiert es das Umzugsvolumen, sodass die Transportkosten geringer werden. Andererseits fließt mit dem Verkauf der nicht benötigten Gegenstände Geld in die Haushaltskasse ein.

4.Gratis-Verpackungsmaterial nutzen

Die Kosten reduzieren sich beim Umzug natürlich auch, wenn Umziehende rechtzeitig in Supermärkten, Elektrogeschäften und Baumärkten nach nicht mehr benötigtem Verpackungsmaterial fragen. Diese Materialien lassen sich sehr gut zum Polstern der Umzugskartons nutzen. Ebenfalls eignet sich Kleidung gut als Füll- und Polstermaterial – und die muss ohnehin mit umziehen. Zudem ist es sinnvoll, Umzugskartons bei Freunden, Kollegen oder Bekannten auszuleihen anstatt zu kaufen.

5.Den Umzug von der Steuer absetzen

Zu guter Letzt empfiehlt es sich, die Umzugskosten steuerlich abzusetzen. Handelt es sich um einen berufsbedingten Umzug, kann der Gesamtbetrag steuerlich in Form von Werbungskosten geltend gemacht werden. Bei einem Umzug aus privaten Gründen können Umziehende 20 Prozent der abzugsfähigen Ausgaben, aber maximal 4.000 €, von der Steuer zurückbekommen. Wechseln Personen aus gesundheitlichen Gründen ihren Wohnort, erkennt das Finanzamt Kosten, die den zumutbaren Eigenanteil überschreiten, als außergewöhnliche Belastungen an. In diesem Fall müssen Umziehende dem Amt ein ärztliches Attest vorlegen.