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| 17:36 Uhr

Streit über Messstellen:
Diesel-Fahrverbote

In der Debatte über die Diesel-Fahrverbote werden nicht nur die Autohersteller in die Mangel genommen. Auch die Messstellen selbst werden scharf diskutiert. Die Kritik an den Messpunkten wächst. Zahlreiche Gegner argumentieren, dass die Messanlagen keine korrekten Werte liefern und seit vielen Jahren wird bereits darüber diskutiert, wo die Messstellen überhaupt sinnvoll aufgestellt werden können. Gleichzeitig arbeitet die Industrie daran, den Elektroantrieb voranzutreiben. Wer aktuell einen Diesel fährt, sollte sich Gedanken über z.B. einen Wechsel des Partikelfilters machen. Dieser kann helfen, die ausgestoßenen Partikel zu reduzieren und somit einen Beitrag zur Reinigung der Luft zu leisten.

Ein Dieselfahrzeug ist heutzutage mit einem Dieselpartikelfilter ausgerüstet. Dieser Filter sorgt dafür, dass er die Abgase reinigt und entsprechend dazu beiträgt, dass weniger Partikel ausgestoßen werden sollen. Sollte der Partikelfilter nicht mehr in Ordnung sein, ist es an der Zeit, ihn zu wechseln. Wer einen Dieselpartikelfilter mit caroobi wechseln lassen möchte, kann sich sicher sein, dass der Filter von Experten in einer passenden Werkstatt getauscht wird.

Wie funktioniert ein Dieselpartikelfilter?

Während der Wagen fährt, werden Partikel ausgestoßen, die von dem Partikelfilter aufgenommen werden. Es kommt zur Rußansammlung. Dieser wird erst dann ausgestoßen, wenn sich der Filter regeneriert. Dies ist dann der Fall, wenn man zum Beispiel über eine lange Strecke mit dem Fahrzeug unterwegs ist. In der Praxis wird der Filter bei solchen Langstrecken freigebrannt. Dies tritt bei einer Temperatur von mehr als 500°C auf und sorgt dafür, dass keine Ablagerungen von Ruß mehr im Filter vorhanden sind.

Bei einem Fahrzeug, das über einen Dieselpartikelfilter verfügt, ist es daher erforderlich, nicht nur über Kurzstrecken zu fahren, sondern entsprechend auch Langstrecken zu nutzen, um den Wagen auszufahre, damit der Filter sich reinigen kann, bzw. freigebrannt werden kann. Sollte dies nicht dazu kommen, kann es sein, dass der Filter auf Dauer verstopft und entsprechend keine Asche entfernt werden kann. Es ist möglich, dass der Ruß nach einer Laufleistung von über 100.000 Kilometern im Diesel so hoch ist, dass entsprechend eine Warnleuchte im Display angeht, weil der Filter sich nicht selbst reinigen konnte. Daraufhin muss der Filter durch einen Fachbetrieb gereinigt oder aber auch gleich ausgetauscht werden. Ein Fachbetrieb ist in der Lage zu beurteilen, wie es um den Filter steht. Sofern dieser nicht komplett verschlissen ist, kann es durchaus von Vorteil sein, ihn zu reinigen und nicht gleich komplett tauschen zu lassen. Wichtig ist außerdem, dass ein solcher Filter nur bei Dieselfahrzeugen entsprechend gewechselt werden muss.

Was passiert, wenn der Filter nicht gewechselt wird?

Wer einen Diesel mit einem verstopften Filter weiter fährt, wird feststellen, dass dies Auswirkungen auf das Fahrverhalten des Autos haben kann. Es ist möglich, dass das Fahrzeug deutlich weniger an Leistung hat, als es mit einem freien Filter der Fall ist. Es ist demnach empfehlenswert, sich rechtzeitig um den Filter zu kümmern. Sollten die entsprechenden Wartungen des Filters nicht eingehalten werden, bedeutet dies meist, dass auch der Motor auf lange Sicht einen Schaden annehmen kann. Das bedeutet, dass am Motor selbst z.B. Ölreste nicht abgeführt werden und sich im Turbolader ansammeln können. Es ist möglich, dass auch die Elektronik des Motors unter dem entsprechenden Ruß etc. leiden kann. Es ist also absolut sinnvoll, dass der Dieselpartikelfilter gereinigt, oder aber auch gewechselt wird, um nicht weitere Schäden zu erleiden.

Wechsel zu Elektroantrieb wird vorangetrieben

Der Wechsel hin zum Elektronantrieb wird in verschiedenen Branchen vorangetrieben. Nicht nur Autos, sondern z.B. auch Tretroller werden inzwischen mit Elektroantrieben ausgestattet. Da wird es bald wohl kaum noch eine Rolle spielen, wo die entsprechenden Messstellen für die Abgase des Diesels stehen. Dennoch ist davon auszugehen, dass es weiterhin Diskussionen über die Messungen der Feinstäube in den Städten geben wird und dass man sich mit diesem Thema noch lange befassen wird.