Das bedeutet zum einen Stress, zum anderen stellen Staus ein häufig unterschätztes Sicherheitsrisiko dar. Da die Sicherheit immer an erster Stelle steht, sollte man darauf achten, auch auf langen Fahrten sowie in Staus entspannt und konzentriert zu bleiben.

ADAC verzeichnet immer mehr Staus

Laut der Polizei sind Emotionen im Straßenverkehr eine Gefahrenquelle sowohl für die Person am Steuer als auch für andere Verkehrsteilnehmer. Deshalb sollte man beim Reisen nicht versuchen, möglichst schnell am Ziel zu sein, sondern möglichst sicher zu fahren. Dass Ärger hochkocht, wenn man wertvolle Zeit, in einem Stau verbringt, ist verständlich. Den anderen Verkehrsteilnehmern geht es ähnlich. Laut der Staubilanz 2017 des ADAC hat die Anzahl der Staus um 4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr zugenommen. Auch die Zeit, die die Verkehrsteilnehmer in Staus verbrachten, hat sich um 9 Prozent auf insgesamt 457.000 Stunden erhöht. Die längsten Staus wurden am 24. Mai, dem Tag vor Christi Himmelfahrt, sowie in den Monaten Juni und September gemessen. In diese Monate fallen in vielen Bundesländern der Anfang und das Ende der Sommerferien, weswegen dann viele Familien auf dem Weg in den Urlaub beziehungsweise auf dem Rückweg sind.

Unfallrisiken kennen und minimieren

Viele Autofahrer unterschätzen die Gefahr eines Verkehrsunfalls im Stau. Alle fahren Schritttempo oder stehen gar, was kann da schon passieren? Doch viele Unfälle entstehen dadurch, dass Fahrer unaufmerksam sind oder zu schnell fahren und den Stau auf der Strecke vor ihnen zu spät bemerken. Im schlimmsten Fall kommt es dann zu einem mitunter folgenschweren Auffahrunfall. Weitere Gefahrenquellen sind auf der Autobahn unvermittelt nach links ausscherende Autos und auf den Landstraßen kommt es immer wieder zu Unfällen, weil Fahrer viel zu schnell auf unübersichtlichen Strecken unterwegs sind oder waghalsige Überholmanöver starten. Wer eine lange Autotour vorhat, sollte vorab zudem seine Kfz-Versicherung checken. Sie kann einen Unfall zwar nicht verhindern, aber zumindest die Schäden so weit abdecken, dass man sich um den finanziellen Aspekt nicht zu sorgen braucht. Wer die gesetzlich vorgeschriebene Haftpflichtversicherung beispielsweise um eine Teilkasko- oder eine Vollkaskoversicherung ergänzt, ist unter anderem auch gegen Schäden am eigenen Auto geschützt. Ob sich der Beitrag für einen solchen Ergänzungsschutz lohnt, lässt sich über diese Seite berechnen, auf der es auch weiterführende Informationen zum Thema Autoversicherung gibt.

Verantwortungsvoll fahren

Mit einer entspannten und vorausschauenden Fahrweise lässt sich das Risiko eines Unfalls minimieren. Grundsätzlich sollte man sich bei hohem Verkehrsaufkommen nicht aus der Ruhe bringen lassen. Auch von der Ablenkungsquelle Smartphone sollte man aus Rücksicht auf sich selbst, Mitfahrer und andere Straßenverkehrsteilnehmer die Finger lassen. Musik und Hörbücher können hingegen ein adäquates Mittel zur Entspannung sein, sofern man die Tipps von Experten beherzigt. Dies gilt allerdings eher für monotone Autobahnfahrten, bei denen ruhige Musik und mit ruhiger Stimme gesprochene Hörbücher genau die richtige Mischung aus Entspannung und Anregung bieten. Im Stadtverkehr hingegen gibt es viele Reize, dass Musik oder ein Hörbuch lediglich ablenken würden.

Pausen sinnvoll nutzen

Da man sich auf einer vollen Autobahn stark konzentrieren muss, brauchen Körper und Geist zwischendurch Erholungspausen. Dank der gut ausgebauten Infrastruktur mit Rastplätzen, Tankstellen und Parkplätzen in Deutschland muss niemand lange weiterfahren, wenn sich Müdigkeit bemerkbar macht. Allerdings reicht es auf dem Rastplatz nicht aus, lediglich im Auto sitzen zu bleiben. Ein wenig Bewegung an der frischen Luft und ein leichter Snack, zum Beispiel aus Gemüsesticks oder Nüssen, geben neue Energie und Konzentration. Wichtig ist es auch, ausreichend zu trinken. Verzichten sollte man allerdings auf Fast Food, wie es viele Raststätten-Restaurants anbieten, denn eine schwere Mahlzeit macht müde und verringert die Konzentrationsfähigkeit nur noch mehr. Meistens weiß man selbst am besten, was einem guttut; wichtig ist aber, dass man