1. FC Guben II: Den Grundstein für das Erreichen des guten 4. Ranges legten die FC-Kicker in der Hinrunde. Hier konnte Trainer Eberhard Grabowski personell aus dem Vollen schöpfen und war mit seinen Jungs stets in der Spitzengruppe präsent. Rang drei und 28 Punkte waren eine hervorragende Ausgangsposition für die Rückrunde.

Um sich noch fester in der Spitze festzubeißen, wäre zum Beginn der zweiten Halbserie ein Sieg über den EFC II notwendig gewesen. Doch das Schlüsselspiel endete 2:2, womit der Anschluss zum Tabellenführer verloren ging. Als dann einige Akteure zunehmend für die Erste abgestellt wurden, hatte die Reserveelf nicht mehr das Potenzial, oben mitzuspielen. Dennoch wurden gute Resultate erzielt. Ein Spielabbruch (nach Verletzung und Platzverweis des FC-Keepers) in Rießen mit anschließender Wertung gegen die Gubener kostete schließlich den 3. Rang. Dennoch ist man im FC-Lager sehr zufrieden, zumal mit Ralf Krischke (24 Treffer) auch der Torschützenkönig gestellt wude.

BSV Guben Nord II: Die Breesener starteten mit einem 4:2 über die starke EFC-Reserve verheißungsvoll in die Saison und bestätigten ihr Leistungsvermögen auch in den folgenden Begegnungen. Als dann die Besetzungsprobleme der ersten Mannschaft auf das von Andy Mai und Uwe Rozek geführte Reserveteam übergriffen, wurde es etwas problematischer. Die Truppe musste sich immer wieder neu zusammenraufen und blieb dabei auch gelegentlich unter ihren Möglichkeiten. Ein echter Husarenstreich gelang der Truppe, als sie, nur zu neunt angereist, bei den gestandenen Ziltendorfern mit 2:1 gewann und dabei viel Moral zeigte, welche auch ausschlaggebend für das insgesamt befriedigende Abschneiden mit Platz sechs in der Endabrechnung war.

SV Pinnow: Abteilungsleiter Meinhardt Richter zeigte sich mit dem Abschneiden seines Teams insgesamt zufrieden: "In der Breite waren wir in dieser Saison relativ gut aufgestellt, haben aber noch nicht die gewünschte Qualität erreicht. Am besten lief es bei uns in den Sonntagsspielen und da vor allem auf eigenem Platz, wenn wir, zumeist mit voller Kapelle angetreten, doch einige Gegner ärgern konnten. Der 12. Platz in der Endabrechnung spiegelt unser derzeitiges Leistungsvermögen wider, obwohl bei etwas günstigerem Verlauf auch durchaus ein bis zwei Ränge höher drin waren."