Von dort aus sollte es mit dem Lkw nach Dänemark gehen. Dort wäre ausgeladen worden“. erzählt der Halter des Lkw und ist fassungslos. Der Sattelschlepper ist komplett ausgebrannt. Eine gute Stunde hätten die Feuerwehrleute aus Lübbenau, Boblitz und Beuchow zu tun gehabt, um zu löschen, konnten dennoch nichts mehr retten, sagt Ortswehrführer Manfred Neumann. Kompliziert sei es geworden, weil die Spraydosen mit großer Hitze in Berührung kamen und deshalb durch die Luft geflogen sind.

Der 55-jährige Halter des Fahrzeugs steht nach eigenen Angaben durch diesen Brand vor dem Nichts. Der Lkw sei noch nicht einmal ein Jahr alt und demzufolge längst nicht abgezahlt gewesen. Es war sein einziger, mit dem er in dieser Woche in ganz Deutschland und auch in Dänemark unterwegs war. „Jahrelang sah es wirklich nicht so gut aus mit Aufträgen. Gerade aber war das Geschäft gut gelaufen, und ich hatte Hoffnung, dass es endlich bergauf geht. Und jetzt das“, erzählt der Ragower verzweifelt. Seit mehr als zehn Jahren stelle er den Lkw, mit dem er unterwegs ist, in Ragow ab. Nie sei etwas passiert. Jetzt stehe er ohne Fahrzeug da und ohne Arbeit. Wie es weitergehen soll, wisse er noch nicht. Im Moment habe er neben dem Ärger auch noch viel Rennerei zu Behörden.

Nach Polizei-Schätzungen soll ein Schaden von 250 000 Euro entstanden sein. Zur Brandursache kann die Polizei noch keine Angaben machen, sagt Pressesprecher Ralph Meier.