Bei unter verschiedenen Namen agierenden "Schenkkreisen" zahlen demnach neue Mitglieder zum Teil recht hohe Geldbeträge an einen an der Spitze der Pyramide stehenden Mitspieler. Während der Empfänger aus dem Spiel ausscheidet, rücken die anderen in der Hierarchie eine Stufe höher. Um den Kreis am Laufen zu halten, müssten immer neue Mitspieler geworben werden, was schon nach wenigen Runden unmöglich werde. Nach Berechnungen von Mathematikern gingen rund 90 Prozent der Mitspieler am Ende leer aus, weil sie nie an die Spitze gelangen, um selbst zu den Beschenkten zu gehören.
Mehrere Gerichtsurteile stuften die Schenkkreise nicht nur als sittenwidrig ein, sondern gaben den Opfern auch das Recht, die Beträge zurückzufordern. (dpa/eb)