Ihm war im Dezember 2006 aus seinem Auto sein Handy gestohlen worden. Darauf waren Fotos gespeichert, die "Sachverhalte aus dem innersten Kernbereich der privaten Lebensführung zum Gegenstand hatten", wie es Staatsanwältin Christina Wehner nannte.Zehn Monate nach dem Diebstahl sollen die Angeklagten den Trainer angerufen und 160 000 Euro dafür verlangt haben, dass sie die Fotos nicht an die Presse weitergeben. Das Opfer habe die Polizei eingeschaltet, sei zum Schein auf die Forderung eingegangen und habe einen Termin für eine Geldübergabe vereinbart, sagte die Anklägerin. Als die mutmaßlichen Erpresser am vereinbarten Treffpunkt einen Streifenwagen bemerkten, hätten sie das Handy dort liegengelassen und das Weite gesucht. Mittels Telefonüberwachung, Handy-Ortung und DNA-Spuren seien die Ermittler dem Duo dennoch auf die Schliche gekommen. dpa/ab