Januar 2012 von einem Rastplatz an der A9 (Berlin-München) in Sachsen-Anhalt in einen Wald verschleppt und zu Tode geprügelt haben. Der Prozess wurde aber gleich nach dem Auftakt auf den 11. Februar vertagt.

Die Anklage geht davon aus, dass die Angeklagten an die Geldkarten samt Geheimzahl des 39-Jährigen kommen wollten. Sie hätten damit später im Wert von 4000 Euro Lebensmittel und Bekleidung gekauft, hieß es. Den Männern im Alter von 21 bis 31 Jahren wird auch erpresserischer Menschenraub, Raub mit Todesfolge und gefährliche Körperverletzung vorgeworfen.

Noch vor dem Verlesen der Anklageschrift wurde der Prozess auf Antrag der Verteidigung vertagt. Zur Begründung sagten die Anwälte, die Angeklagten hätten zu spät vom Mordvorwurf gegen sie erfahren. Ein Angeklagter sei zudem erst kurzfristig aus Litauen nach Deutschland ausgeliefert worden. Auch seien den Verteidigern die Unterlagen zur Besetzung des Gerichts nicht fristgemäß vorgelegt worden.