Das Verfahren gegen den Schwerverbrecher wegen Anstiftung zur versuchten räuberischen Erpressung seines Bruders soll am Montag fortgesetzt werden.

Das Verfahren vor dem Landgericht hatte mit Verzögerung begonnen, da sich Drach geweigert hatte, sich für den Transport zum Gericht fesseln zu lassen und eine Augenbinde zu tragen. Daraufhin wurde der 51-Jährige auf Anordnung der Vorsitzenden Richterin von einer Spezialeinheit der Polizei im Gericht vorgeführt. Polizisten mit Strumpfmasken und Maschinenpistolen sicherten die Umgebung.

Die Justiz befürchtet bei Drach extreme Fluchtgefahr. Daher wurde der gebürtige Rheinländer schon mehrfach in verschiedene Gefängnisse verlegt.