In Erklärungen versicherten der 32 Jahre alte Vater und die 30-jährige Mutter gestern zum Verhandlungsauftakt vielmehr, sie hätten die im Oktober 2000 geborene Nadine Anfang Januar 2003 tot in ihrem Bettchen gefunden. Tags zuvor sei sie aus dem Hochbett gefallen. Aus Angst, das Jugendamt könne ihnen ihre anderen Kinder wegnehmen, hätten sie den Tod verschwiegen und die Leiche wenige Tage später am Rande des Harzes begraben.
Die Anklage geht dagegen davon aus, dass die damals erst einjährige Nadine von ihrem Vater bereits im Zeitraum Januar bis August 2002 geschlagen und gequält wurde und letztlich an den Folgen der Misshandlung gestorben ist. (dpa/roe)