Es geht dabei um den Tatort an der Bundesstraße bei Oegeln (Oder-Spree), wo die Polizisten totgefahren wurden. Dem Anwalt des Angeklagten reicht das bereits erstellte Dekra-Unfallgutachten nicht aus.

Die Verteidigung im Dreifachmordprozess von Ostbrandenburg fordert die Vernehmung weiterer Zeugen. Der Anwalt des Angeklagten beantragte am Dienstag vor dem Landgericht Frankfurt (Oder), frühere Ärzte seines Mandanten zu laden, die ihm eine Schizophrenie attestiert hatten. Hintergrund des Antrages ist die Frage der Schuldfähigkeit des Angeklagten. Ein Sachverständiger hatte im Mordprozess ausgeführt, dass der 25-Jährige nicht schizophren und damit schuldfähig sei. Der Mann soll Ende Februar 2017 seine Großmutter in Müllrose (Oder-Spree) erstochen und danach auf der Flucht zwei Polizisten tot gefahren haben.