: 2 K 405/11.KO), auf das die Deutsche Anwaltauskunft hinweist.

Eine Zeitsoldatin hatte von der Bundeswehr ein Diensthandy bekommen, das sie in mehr als 100 Fällen für private Gespräche nutzte. Und das, obwohl ihr dies per schriftlicher Dienstanweisung ausdrücklich untersagt war. Als sie mit dem Sachverhalt konfrontiert wurde, räumte sie sofort ein, Privatgespräche mit dem Diensthandy geführt zu haben. Aufgrund der Auskunft eines Kameraden sei sie davon ausgegangen, dass für den Anschluss ein pauschales Entgelt vereinbart sei und dem Dienstherrn kein finanzieller Schaden entstehe. Zum Kostenersatz zahlte die Soldatin knapp 800 Euro. Ein gegen sie eingeleitetes Strafverfahren stellte das Amtsgericht wegen Geringfügigkeit ein. Im November 2009 beantragte sie, Berufssoldatin zu werden. Die Bundeswehr lehnte ab. Wegen der Schwere ihres Vergehens sei sie nicht für eine Übernahme als Berufssoldatin geeignet – trotz ihrer bisherigen sehr guten dienstlichen Leistungen. Die Klage der Frau blieb erfolglos.