In dem Fall hatte eine Mutter die Übernahme der Kosten für den elektronischen Stehtrainer ihres bei ihr mitversicherten schwerstbehinderten Sohnes verlangt. Die private Kasse übernahm die Kosten, anders als die gesetzliche Versicherung, nicht. Die Richter schlossen sich der Argumentation der Versicherung an. Ob der Stehtrainer im Hilfsmittelverzeichnis der gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung aufgeführt sei, sei nicht von Belang. Es komme darauf an, dass die Kostenerstattung in den Versicherungsbedingungen der privaten Kasse nicht vorgesehen sei. (ddp.djn/eb)