Bevor eine Stelle ausgeschrieben wird, hörten sich viele Arbeitgeber zunächst einmal um, ob jemand im Betrieb einen passenden Kandidaten kennt. Bewerber müssten daher versuchen, sich bereits in dieser Phase ins Gespräch zu bringen. Dafür sollten sie all ihren Bekannten Bescheid geben, dass sie eine Stelle suchen. Das trauten sich einige aber nicht: "Viele schämen sich und erzählen lieber nichts davon."Wichtig sei es aber, die eigene Stellensuche offenzulegen, rät Leitner. Nur so können andere einen bei ihrem Chef empfehlen, wenn eine Stelle zu besetzen ist. "Das Falscheste, was man machen kann, ist es, Bewerbungen im stillen Kämmerlein zu schreiben." Stattdessen sollten Bewerber zum Beispiel Freunde und Verwandte bitten, für sie ein gutes Wort einzulegen, wenn sie von einer freien Stelle erfahren. Aber auch frühere Kollegen, Nachbarn oder die Vereinskameraden könnten helfen, indem sie für Bewerber bei der Jobsuche die Augen und Ohren offenhalten. dpa/han