Sie war in die private Krankenversicherung gewechselt, nachdem ein Anbieter ihr nach dem ersten beitragsfreien Jahr eine Erstattung von drei Monatsbeiträgen in Aussicht gestellt hatte. Tatsächlich aber zahlte der Versicherer nach dem ersten Jahr gar nichts und begründete, dass die Versicherungsbedingungen dies nicht zwingend vorsähen. Das Gericht gab der Versicherung recht: Allein aus dem Werbeprospekt kann der Kunde keine Ansprüche herleiten, wenn der Prospekt auf die Versicherungsbedingungen verweise und dort geregelt sei, dass die Erstattung jährlich neu festgelegt wird (Az.: 261 C 25225/10).

Ausgaben vorziehen hilft Steuern sparen

Wer bis Ende Dezember noch hohe Werbungskosten, Sonderausgaben oder außergewöhnliche Belastungen hat, könne diese bei der Einkommensteuererklärung geltend machen, schreibt die Zeitschrift „Der Steuerzahler“, Heft 11/11. Wichtig: Die Ausgaben müssten tatsächlich noch in diesem Jahr getätigt werden. Lohnenswert sei dies, wenn Steuerzahler in diesem Jahr schon außergewöhnliche Belastungen wie Krankheitskosten hatten. Denn bei dieser Art von steuerlich abzugsfähigen Ausgaben gebe es keine Eigenbeteiligung. Stehe noch eine teure Zahnbehandlung oder eine andere ärztliche Maßnahme bevor, lohne es sich möglicherweise, diese vorzuziehen. Eine Alternative sei eine Abschlagszahlung auf entstehende Kosten.

Gefrierbrand istnicht gefährlich

Gefrierbrand entsteht, wenn die Verpackung eines eingefrorenen Lebensmittels beschädigt ist. Dann trocknet das Gefriergut am Rand aus und die Oberfläche verfärbt sich weiß oder bräunlich rot. Dadurch sei das Lebensmittel aber nicht gesundheitsschädlich, berichtet das Apothekenmagazin „Senioren Ratgeber“ in seiner Novemberausgabe. Nachteil: Die befallenen Stellen schmeckten nicht mehr.