„Das ist etwa der Fall, wenn sich die Versicherungsprämie erhöht hat“, erläutert Jochen Oesterle vom ADAC. Meist sei eine Änderung der Typ- oder Regionalklassen der Grund für diese Beitragserhöhung. Die Neugruppierung gilt für alle Versicherer und Versicherten.

Wer eine Erhöhungsmitteilung erhält, hat als Versicherter einen zusätzlichen Monat Zeit, um sich einen anderen Anbieter zu suchen. Der ADAC weist darauf hin, dass die Beitragssteigerungen in den Mitteilungen oft nicht sofort zu erkennen sind, weil sie von einer besseren Einstufung in der Schadenfreiheitsrabattstaffel verdeckt werden.

In der schriftlichen Kündigung sollte der Kunde klar Bezug auf die Beitragserhöhung nehmen, sonst könne die Kündigung abgelehnt werden, rät der ADAC.

Jederzeit kündigen können Autofahrer ihre Kfz-Versicherung dagegen nach einem Schadensfall. Die Kündigung wird am besten per Einschreiben mit Rückschein abgeschickt. Ein neu angeschafftes Auto kann ebenfalls anderswo versichert werden.

Beim Versicherungswechsel sollten Verbraucher nicht nur auf einen günstigen Beitrag achten, sondern auch die Leistungen vergleichen. Sonderrabatte muss der neue Anbieter nicht berücksichtigen. Möglicherweise hat auch der aktuelle Versicherer inzwischen einen günstigeren Tarif.