Die beiden flüchtigen Täter stammten vermutlich aus der schwerkriminellen Szene, sagte Herrmann am Freitag. Die Männer sollten bei einer Routinekontrolle überprüft werden und eröffneten später das Feuer auf den 41 Jahre alten Beamten und seine 30-jährige Kollegin. Vermutlich wollten sie ein anderes Verbrechen verdecken.

Der zweifache Familienvater wurde so schwer verletzt, dass er am Tatort starb. Er hinterlässt nach Angaben der Behörden eine Frau und zwei Söhne im Alter von 13 und 17 Jahren.

Der Polizeipräsident des Präsidiums Schwaben Nord, Gerhard Schlögl, erläuterte, die Kollegin des Getöteten habe mehrmals zurückgefeuert. Sie habe sie vermutlich nicht getroffen. Die Beamtin selbst erlitt einen Streifschuss an der Hüfte.