Man werde im Zusammenhang mit den Radarkontrollen auch Flugblätter austeilen. "Es gab in der Region diverse Unfälle, die auf überhöhte Geschwindigkeit zurückzuführen sind. Deshalb wollen wir noch mal intensiv darüber aufklären", sagte Wendt.

Besonders an den Unfallschwerpunkten im Kreis sei deshalb mit Kontrollen zu rechnen. "Es wird viele Kontrollstellen geben", stellte er klar. Man werde dabei auch auf Hinweise von Bürgern eingehen.

Wendt verwies zudem auf eine weitere Problematik, die im Herbst wieder aktueller wird. "Autofahrer sollten ihre Lichtanlagen überprüfen", so der Polizeisprecher. "Ich bin sowieso ein Freund von Taglicht", so Wendt. In einigen Nachbarländern wie Polen sei dies bereits Vorschrift. So sollten Autofahrer deswegen auch rechtzeitig ihre Fahrzeugbeleuchtung einschalten. "Sehen und gesehen werden, heißt das Stichwort", meinte der Beamte.

Nicht nur Autofahrer sollten wegen der kürzer werdenden Tage auf ihre Beleuchtung achten. "Radfahrer sind, ohne Beleuchtung nachts kaum zu erkennen", wies Wendt hin. Und auch für Schulkinder empfiehlt er das Tragen gut sichtbarer Kleidung. "Reflektorstreifen helfen dabei", so Wendt.

Zurück zum Blitzmarathon. Die Polizei will auf ihrer Internetseite zuvor die Kontrollstellen veröffentlichen. "Mit der Beteiligung am 24-Stunden-Blitz-Marathon wollen wir alle Verkehrsteilnehmer dafür sensibilisieren, dass Raserei nicht akzeptabel und schon gar kein Kavaliersdelikt ist", wies Brandenburgs Polizeipräsident Arne Feuring hin. Interessierte finden die Kontrollstellen unter der Adresse

www.polizei.brandenburg.de